Kein Vorrang für Fischerei in Schutzgebieten

Bild: Pexels / Pixabay

Zum Brief der EU-Kommission an die Bundesregierung zum Thema Fischerei in Meeresschutzgebieten erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:

„Kein Vorrang für Fischerei in Schutzgebieten. Die EU-Kommission weist den faulen Kompromiss für die Fischereibeschränkungen in Meeresschutzgebieten zwischen Dänemark und Deutschland zurück. Das ist ein wichtiges Zeichen für den Meeresschutz. Als Konsequenz müssen die Regierungen aus Berlin und Kopenhagen nun schnell nachverhandeln. (mehr …)

Bedrohung und Ermordung von Umweltschützerinnen und Umweltschützern

Bild: Theodore Moore / Unsplash

Zum Bericht „Enemies of the State?“ der Organisation Global Witness, der die Bedrohung und Ermordung von Umweltschützerinnen und Umweltschützern im Jahr 2018 beschreibt, erklären Steffi Lemke, Parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin und Margarete Bause, Sprecherin für Menschenrechtspolitik:

„Wir dürfen nicht zulassen, dass der Einsatz für den Umwelt- und Naturschutz für immer mehr Aktivistinnen und Aktivisten zum tödlichen Risiko wird. Dass Menschen, die sich gegen den Raubbau an der Natur, gegen Umweltschäden beim Bergbau oder Waldrodungen für Palmölplantagen engagieren, kriminalisiert, inhaftiert oder gar ermordet werden, ist absolut inakzeptabel. (mehr …)

Ein Drittel der Wildpflanzen bedroht

Bild: Jan Freese /pixelio

Bild: Jan Freese / Pixelio

Die Zahlen zum Artensterben bei Wildpflanzen sind dramatisch: Knapp ein Drittel der Wildpflanzen in Deutschland sind gefährdet. Mindestens 149 Arten sind schon heute ausgestorben, das zeigt die Antwort der Bundesregierung auf unsere schriftliche Frage. Blütenpflanzen wie die Wiesen-Küchenschelle oder das Ackerwildkraut Flammen-Adonisröschen sind bedroht. Die Gefährdungssituation der Farn- und Blütenpflanzen hat sich insgesamt verschlechtert und auf landwirtschaftlichen Flächen sind besonders Ackerwildkräuter gefährdet. Bei einer Algengruppe aus dem Plankton unserer Gewässer, den Zieralgen, ist sogar die Hälfte der Arten gefährdet. (mehr …)

Bedrohung von Unesco-Welterbestätten

Bild: Olga Wollmann

Zur Bedrohung von Unesco-Welterbestätten im Osten durch die Trockenheit erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:

„Die globale Klimakrise hat immer konkretere Auswirkungen vor Ort und gefährdet inzwischen auch die Welterbestätten. Nach dem Hitzesommer 2018 und einem viel zu trockenen Winter, stecken wir in der nächsten Dürreperiode. Für die Natur der Welterbestätten ist der Wassermangel der pure Stress. (mehr …)

Die Klimakrise erreicht unsere Flüsse

Bild: pixaline /pixelio

Bild: Pixaline / Pixabay

An neun der 15 größten Flüsse Deutschlands herrschte 2018 an mehr als 100 Tagen im Jahr 2018 extremes Niedrigwasser: An Oder, Saale und Aller bestand an mehr als 150 Tagen des Jahres 2018 extremes Niedrigwasser, am Rhein waren es 132 Tage, an der Elbe waren es sogar 183 Tage. Das zeigt die Antwort auf unsere schriftliche Frage an die Bundesregierung aus dem April 2019. Das Problem hat sich im Vergleich zu den vorherigen Jahren deutlich verschärft. (mehr …)