Steffi Lemke reist nach Warschau und in den Białowieża Urwald

Białowieża National Park in Polen (CC BY-SA 3.0, 2.5, 2.0, 1.0) by Jacek Karczmarz

Vom 14. bis 16. Februar 2018 wird Steffi Lemke nach Polen reisen. Sie wird sich dort mit Vertreterinnen und Vertretern der polnischen Zivilgesellschaft treffen und über aktuelle Herausforderungen für den polnischen und grenzüberschreitenden Naturschutz austauschen.  Am 15.02. wird Frau Lemke mit Naturschützern vor Ort im Bialowieza Nationalpark die Kahlschlagstellen besichtigen und mit Biodiversitätsforschern über die Situation im Wald diskutieren. (mehr …)

Rückkehr des Wolfes – Artenschutz und Herdenschutz zusammen denken

 
Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland war heute das Thema in einer Debatte im Plenum des Deutschen Bundestags. Es ist ein großer Erfolg des Artenschutzes, dass eine einst in Deutschland systematisch ausgerottete Art, den Weg zurück gefunden hat. Mit seiner Rückkehr entstehen jedoch auch neue Herausforderungen (mehr …)

Chance verpasst – Palmöl weiterhin im Tank

Zur heute im EU-Parlament beschlossenen Neufassung der Erneuerbaren Energien Richtlinie erklärt Steffi Lemke: 

Mit der heutigen Entscheidung hat das europäische Parlament erste Schritte gemacht, um der Naturzerstörung durch Agrotreibstoffe Einhalt zu gebieten. Klar ist aber: Das beschlossene Ausstiegsdatum 2030 für Biodiesel auf Pflanzenölbasis kommt zu spät und verlängert die sinnlose Umweltzerstörung um ein weiteres Jahrzehnt.  (mehr …)

Deutschland importiert Jagdtrophäen streng geschützter Arten

Steffi Lemke zur Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage zur Einfuhr von Jagdtrophäen streng geschützter Arten nach Deutschland

„Elefanten, Löwen, Nashörner und Co bedürfen unseres Schutzes – doch das Gegenteil ist hier der Fall. Es ist völlig absurd, dass ganz legal jede Menge Jagdtrophäen von streng geschützten Tieren auch nach Deutschland importiert werden dürfen. Viele dieser Tiere sind durch Wilderei und den Verlust von Lebensräumen durch die Auswirkungen der Klimakrise ohnehin schon vom Aussterben gefährdet. Dass ausgerechnet diese bedrohten Arten mit ihren Hörnern, Häuten oder Ohren als Souvenirs herhalten müssen, macht fassungslos. Angesichts der dramatischen Situation beim Artenschwund sollten Deutschland und Europa diese Praxis bei Jagdtrophäen überdenken und stoppen. Hier muss eine neue Bundesregierung dringend handeln.“ (mehr …)

Glyphosat: Gartengift außer Kontrolle

Nachdem die meisten Baumärkte und Gartencenter Glyphosat-Produkte für den Privatgebrauch inzwischen aus ihren Regalen verbannt haben, sind Onlineshops ein wichtiger Umschlagplatz für den Pflanzenvernichter geworden. Dabei hält sich fast niemand an die Vorschriften, wie jetzt eine stichprobenartige Untersuchung im Auftrag der grünen Bundestagsfraktion ergeben hat. 

Da es Produkte wie Roundup und Co inzwischen kaum noch in Baumärkten gibt, ist der Online-Handel inzwischen ein bedeutsamer Markt für den Kauf von Glyphosatprodukten geworden. Das birgt die Gefahr, dass es noch unkontrollierter abläuft und dass die vorgeschriebene Beratung noch weniger stattfindet als im Ladenverkauf. Im Untersuchungszeitraum vom 13.-21.12.2017 wurde versucht, 54 verschiedene Mittel, die Glpyhosat als Wirkstoff beinhalten, auf insgesamt 34 Online-Plattformen zu erwerben. (mehr …)