Bundesregierung versagt beim Wildtierschutz

Junger Berberaffe by Sven Richter / pixelio.de

Junger Berberaffe by Sven Richter / pixelio.de

Vor 40 Jahren (20. Juni 1976) trat das internationale CITES Artenschutzübereinkommen in Deutschland in Kraft – ein Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten wildlebender Tiere und Pflanzen. Dazu erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik:

Trotz der Erfolge der Artenschutzkonvention ist der internationale Handel mit Tieren und Pflanzen nach wie vor ein großes Problem für die Natur. Insbesondere Deutschland ist sowohl Dreh- und Angelpunkt für den Schmuggel als auch Absatzmarkt für legal und illegal gehandelte lebende Tiere und Tierprodukte. (mehr …)

Naturschutz funktioniert: Ergebnisse veröffentlicht

Nestbau by Rudis-Fotoseite.de / pixelio.de

Nestbau by Rudis-Fotoseite.de / pixelio.de

Nun sind die Ergebnisse öffentlich. Die Naturschutzrichtlinien der Europäischen Union (EU), das sind die Vogelschutzrichtlinie und Flora-Fauna Habitat-Richtlinie, wirken und werden ihrer Aufgabe und ihrem Ziel gerecht. Damit stellt die EU Kommission dem Natura 2000 Netzwerk ein gutes Zeugnis aus.

Warum die EU-Kommission den Bericht zu den Ergebnissen der Überprüfung – den sogenannte Fitness Check – so lange zurückhielt, darüber kann man nur spekulieren. Offiziell ließ die Kommission verlautbaren, dass sie wegen der Flüchtlingskrise keine Zeit hätte sich um den Naturschutz zu kümmern. Viele glauben aber, dass das ein plumpes Ablenkungsmanöver ist, um nicht zu offenbaren, dass dieser teure Fitness Check nun doch einhellig ein positives Votum für die Naturschutzrichtlinien ist. Das heißt nun auch, dass Kommissionspräsident Juncker mit seiner Ansage, die Richtlinien modernisieren – sprich zusammenstreichen – zu wollen, krachend gescheitert ist. (mehr …)

Geisternetze fischen im Meer

Netzwerk vom Fischer 1 by Bert Branahl / pixelio.de

Netzwerk vom Fischer 1 by Bert Branahl / pixelio.de

Zu den Antworten auf die Kleine Anfrage Geisternetze im Meer“ (18/8454) erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion:

„Geisternetze bedrohen unsere Weltmeere – und ganz konkret die Nord- und Ostsee. Sie sind eine Gefahr für die Artenvielfalt im Meer: Meeresschildkröten verheddern, Seevögeln verschlucken sich und Meeressäugetiere ersticken qualvoll, zugleich schmälern sie den Fischbestand. Schon jetzt machen Geisternetze 10 Prozent des weltweiten Meeresmülls aus und die Müllfunde in der südlichen Nordsee sind zu einem Drittel aus Kunststoffnetzen, -seilen und Plastikfragmente. (mehr …)

Jugend und Parlament

IMG_0122Auf Vorschlag von Steffi Lemke hat in diesem Jahr der Schüler Johann Kwast aus Dessau am Planspiel „Jugend und Parlament“ teilgenommen.

Die Veranstaltung fand vom 4. bis 7. Juni im Bundestag statt. 315 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet, die von Mitgliedern des Bundestages nominiert wurden, haben in einem Planspiel das parlamentarische Verfahren nachgestellt. (mehr …)

Meere: Empfindliches Ökosystem aus dem Gleichgewicht

Zum heutigen Welttag der Meere erklärt Steffi Lemke, Parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin für Naturschutz:

Ein empfindliches Ökosystem ist aus dem Gleichgewicht: Weltweit sind Meere verdreckt mit Umweltgiften und Müll, sie sind überfischt, die Klimakrise macht ihnen zu schaffen und die Korallen sterben. Trotz ihrer Bedeutung als Lebensgrundlage für Menschen und unzählige Tierarten, geht die Zerstörung dieses wertvollen Ökosystems immer weiter. (mehr …)