Artenkiller Stickstoff

© Jennifer Kolling/pixelio.de

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Zur Präsentation des SRU-Sondergutachtens „Stickstoff – Lösungsstrategien für ein drängendes Umweltproblem“ erklärt Steffi Lemke, naturschutzpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion:

Der derzeitige Stickstoffeintrag ist zu viel für unseren Planeten und hat dramatische Folgen für den Artenreichtum. Pflanzen und Tiere sind akut bedroht. Die Artenvielfalt droht im Strudel der Überdüngung zu verschwinden, denn es kommt zur Verdrängung empfindlicher Arten und ganzer Ökosysteme: Bunte Feuchtwiesen oder Trockenrasen sind kaum noch zu sehen. Mit diesen Pflanzen gehen auch die auf diese Arten spezialisierten Insekten und andere Tiere verloren. (mehr …)

Zukunftswerkstatt – Neujahrsklausur #Weimar15

© Katharina Wieland Müller/pixelio.de

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Vom 07.-09. Januar 2015 traf sich die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zur Neujahrsklausur in Weimar. Schwerpunkte für das erste Halbjahr 2015 sind Agrarwende und Zukunftsinvestitionen. Die Fraktionsbeschlüsse von der Klausur gibt es hier:

„Weimarer Erklärung: Zukunftswerkstatt Grün“

„Agrarwende Jetzt! Maßnahmenkatalog für eine grüne Landwirtschaft und gutes Essen“

 

Längere Wartezeiten für Kassenpatienten in Sachsen-Anhalt

© Rainer Sturm/pixelio.de

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Steffi Lemke hat eine Studie in Auftrag gegeben, welche die Wartezeiten von unterschiedlich krankenversicherten Bürgerinnen und Bürgern in Arztpraxen in Sachsen-Anhalt untersucht. Das Ergebnis der Erhebung zeigt, dass in allen untersuchten Regionen in Sachsen-Anhalt gesetzlich Versicherte länger auf einen Arzttermin warten als Versicherte bei Privatkassen. Im Durchschnitt aller untersuchten Regionen in Sachsen-Anhalt müssen Kassenpatienten rund 45 Tage auf einen Facharzttermin warten, privat Versicherte 20 Tage. Problematisch ist die Situation für Kassenpatienten insbesondere bei Augen- und Hautärzten. Hier müssen sie 32 bzw. 28. Tage länger auf einen Termin warten als privat Versicherte. (mehr …)

Jubiläen sind große Chance

Interview mit Steffi Lemke in der Mitteldeutschen Zeitung vom 01.01.2015

Alexander Klaus / pixelio.de

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Frau Lemke, Sie sind die einzige grüne Bundestagsabgeordnete aus Sachsen-Anhalt. Ist das eher ein Fluch oder eher ein Segen?

Lemke: Das bedeutet vor allem mehr Arbeit, weil sich der Einsatz für Sachsen-Anhalt auf weniger Schultern verteilt und man sich in gewisser Weise für alle Teile des Landes zuständig fühlt. Bei den anderen Parteien können diese Aufgaben mehrere Abgeordnete wahrnehmen. Natürlich hat man dann das Gefühl, dass es nie reicht und man sich permanent zerteilen müsste.

Das heißt, Sie sind jetzt nicht nur in Dessau oder Wittenberg unterwegs, sondern werden auch aus anderen Teilen Sachsen-Anhalts angefragt.

Lemke: Natürlich. Ich versuche, das so gut wie möglich wahrzunehmen. Aber da meine Familie und ich nach wie vor in Dessau leben, bin ich natürlich in der raren Freizeit primär dort unterwegs und kriege von der örtlichen Politik dort auch mehr mit als von anderen Orten. (mehr …)

Regierung hat erstes Jahr beim Klimaschutz vergeudet

Ein Gastkommentar von Steffi Lemke in der Volksstimme vom 13.12.2014

© Dieter Schütz/pixelio.de

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Der Auftrag ist klar: massives Artensterben, verheerende Unwetter und ein steigender Meeresspiegel fordern von Regierungen weltweit, die globale Erhitzung auf 2 Grad zu begrenzen. Sonst wird die bereits eingetretene Klimakrise zur nicht mehr beherrschbaren Klimakatastrophe. Die Fakten liegen auf dem Tisch und die Ausstiegsmöglichkeiten sind da. Die erneuerbaren Energien sind weltweit marktfähig und für die Menschheit wesentlich billiger als Kohle und Öl. (mehr …)