93% der Flüsse in keinem guten ökologischen Zustand

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Zu den Antworten der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Biodiversität in und an Flüssen“erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:

„Flüsse sind Lebensadern unserer Landschaft und Schwerpunkt des Artenreichtums. Doch die biologische Vielfalt und das Ökosystem Fluss sind akut bedroht, das zeigt die Kleine Anfrage der grünen Bundestagsfraktion eindrücklich. Begradigte, verengte und vertiefte Flüsse voller Ackergifte und Dünger aus der Landwirtschaft können vielen Tieren und Pflanzen keinen Lebensraum mehr bieten. (mehr …)

Landdegradation: IPBES befürchtet bis zu 700 Millionen Menschen verlieren ihre Heimat

Bild: Peter H / Pixabay

Zum heute vom Weltbiodiversitätsrat IPBES in Kolumbien veröffentlichten Bericht über weltweiten Verlust von gesunden Böden und Landdegradation erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:

„Die heute vom Weltbiodiversitätsrat präsentierten Ergebnisse sind ein weiterer alarmierender Ausdruck der Untätigkeit der Staatengemeinschaft beim Natur-, Umwelt- und Klimaschutz. Der Bericht offenbart: schon heute leiden 40% der Weltbevölkerung unter den Konsequenzen von Landdegradation und im Jahr 2050 drohen 50-700 Millionen Menschen durch den Verlust von gesundem Land ihre Heimat zu verlieren. Haupttreiber bleibt neben der Klimakrise, die industrielle Landwirtschaft mit ihrem Flächenfraß, Monokulturen und Ackergiften wie Glyphosat und Neonikotinoiden. (mehr …)

Weltbiodiversitätsrat: Artenreichtum der Erde schwindet

Zu den heute vom Weltbiodiversitätsrat IPBES in Kolumbien veröffentlichten Berichten zum Verlust von Biodiversität und ihrer Bedeutung für die Menschen erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:

„Dies muss ein Weckruf an die Weltgemeinschaft sein. Auch von höchster Stelle, vom Weltbiodiversitätsrat, ist bestätigt, dass die Artenvielfalt unserer Erde schwindet und welche gravierenden Gefahren damit einhergehen. Der Bericht macht klar, schreitet das Artensterben weiter voran, kann unsere Natur nicht mehr für saubere Luft, gesundes Wasser und Klimaregulierung sorgen. Der Verlust der Biodiversität ist eine der globalen Krisen und hat mit seinem katastrophalen Ausmaß längst die Grenze der Belastbarkeit unserer Erde überschritten. (mehr …)

Persönliche Erklärung zur Afghanistan-Abstimmung

Bild: Tobias Golla / Pixabay

Erklärung nach § 31 GO der Abgeordneten Dr. Frithjof Schmidt, Jürgen Trittin, Lisa Badum, Canan Bayram, Erhard Grundl, Katja Keul, Uwe Kekeritz, Sven-Christian Kindler, Maria Klein-Schmeink, Christian Kühn, Monika Lazar, Sven Lehmann, Steffi Lemke, Beate Müller-Gemmeke, Lisa Paus, Claudia Roth, Corinna Rüffer, Ulle Schauws, Dr. Gerhard Schick zu der namentlichen Abstimmung über die Beschlussempfehlung des Auswärtigen Ausschusses zu dem Antrag der Bundesregierung Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte am NATO-geführten Einsatz Resolute Support für die Ausbildung, Beratung und Unterstützung der afghanischen nationalen Verteidigungs- und Sicherheitskräfte. (TOP 8; Drucksachen 19/1094) (mehr …)

Weltweite Waldzerstörung stoppen

Bild: Tom Kleiner / Pixelio

Zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März und zu aktuellen Zahlen der Umweltorganisation WWF, wonach seit 1990 fast 2,4 Millionen Quadratkilometer Wald zerstört worden sind erklären Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik und Harald Ebner, Sprecher für Waldpolitik:

„Die Zahlen sind ein Alarmsignal. Die Welt braucht Wald. Schon jetzt ist weltweit viel zu viel davon zerstört. Ohne Wald als Speicher von Kohlendioxid und Wasser, als Klimaregulator und als Lebensraum für Tiere und Pflanzen funktioniert unser Ökosystem nicht. Auch wenn die größte Waldzerstörung heute in Afrika und Südamerika betrieben wird, sind auch wir dafür verantwortlich. Denn die Tropenwälder werden vor allem deshalb unwiederbringlich abgeholzt, um in Monokulturen Ölpalmen zur Palmölproduktion und mit massivem Glyphosateinsatz Gensoja anbauen zu können, als Futter für die Fleischproduktion in Deutschland und Europa. Diese Entwicklung muss dringend gestoppt werden. (mehr …)