Windelweiche Abschlusserklärung

Zum Abschluss der Ocean Conference der Vereinten Nationen in New York erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik:

So wichtig eine erste UN Ozeankonferenz war, so erschreckend mager sind leider die Ergebnisse. Eine windelweiche Abschlusserklärung bleibt hinter den Problemen meilenweit zurück. Dass die Konferenz auch Tiefseebergbaufirmen und Lobbyisten der Ölbranche ein Podium geboten hat, konterkariert den Meeresschutz und die Anstrengungen der Zivilgesellschaft.   (mehr …)

UN Ozeankonferenz in New York

https://oceanconference.un.org/

Vom 6. Juni bis 9. Juni 2017 reist Steffi Lemke nach New York. Sie wird an der Ocean Conference der Vereinten Nationen teilnehmen. Schwerpunkt der Konferenz ist die Umsetzung des Nachhaltigkeitsziels 14 und damit der Erhalt und die Nutzung der Ozeane und Meeresressourcen für eine nachhaltige Entwicklung. In New York wird Frau Lemke die englische Ausgabe des Meeresatlas gemeinsam mit der Heinrich Böll Stiftung vorstellen und in verschiedenen Side Events mit den zivilgesellschaftlichen Vertretern zum Schutz der Meere in Dialog treten.  (mehr …)

Verlorene Jahre für den Naturschutz

Zur heutigen Vorstellung der Roten Liste gefährdeter Biotope durch Umweltministerin Hendricks erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutz:

Der Bericht ist ein Desaster für die Bundesregierung. Wenn Weiden und Wiesen in ihrem ökologischen Gleichgewicht derart bedroht sind, wirft das auch ein schlechtes Licht auf die Umweltministerin. Dass fast zwei Drittel der Lebensräume in Gefahr sind, hatweitreichende Folgen für die Artenvielfalt. (mehr …)

Tatort Deutschland – Verbrechen Umweltkriminalität

Erschreckender Anstieg der globalen Umweltkriminalität: Der UN-Bericht The Rise of Environmental Crime (2015) schätzt, dass durch Umweltkriminalität, durch Verbrechen gegen unseren Planeten, der internationalen Staatengemeinschaft ein Schaden von bis zu 258 Milliarden Dollar entsteht – pro Jahr. Durch einen Fallzahlenanstieg von zuletzt 26% von 2014 auf 2015 und einen konstanten jährlichen Anstieg um 5 bis 7 % in den letzten 10 Jahren ist Umweltkriminalität damit zum inzwischen viertgrößten Verbrechen weltweit geworden. (mehr …)

Der grüne Pestizidreduktionsplan

Kaum ein Summen und Zwitschern auf den Feldern, die Frühlinge sind stiller geworden. Bunte Wiesen sind monotonen Ackerflächen gewichen, und der Honig kommt nun aus den Städten, weil die Bienen dort mittlerweile mehr Futter finden und weniger weggespritzt werden als auf dem Land. In den letzten Jahrzehnten ist die Landwirtschaft vom Träger der Biodiversität zu einer ihrer größten
Bedrohungen geworden. (mehr …)