Verlorene Jahre für den Naturschutz

Zur heutigen Vorstellung der Roten Liste gefährdeter Biotope durch Umweltministerin Hendricks erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutz:

Der Bericht ist ein Desaster für die Bundesregierung. Wenn Weiden und Wiesen in ihrem ökologischen Gleichgewicht derart bedroht sind, wirft das auch ein schlechtes Licht auf die Umweltministerin. Dass fast zwei Drittel der Lebensräume in Gefahr sind, hatweitreichende Folgen für die Artenvielfalt. (mehr …)

Tatort Deutschland – Verbrechen Umweltkriminalität

Erschreckender Anstieg der globalen Umweltkriminalität: Der UN-Bericht The Rise of Environmental Crime (2015) schätzt, dass durch Umweltkriminalität, durch Verbrechen gegen unseren Planeten, der internationalen Staatengemeinschaft ein Schaden von bis zu 258 Milliarden Dollar entsteht – pro Jahr. Durch einen Fallzahlenanstieg von zuletzt 26% von 2014 auf 2015 und einen konstanten jährlichen Anstieg um 5 bis 7 % in den letzten 10 Jahren ist Umweltkriminalität damit zum inzwischen viertgrößten Verbrechen weltweit geworden. (mehr …)

Der grüne Pestizidreduktionsplan

Kaum ein Summen und Zwitschern auf den Feldern, die Frühlinge sind stiller geworden. Bunte Wiesen sind monotonen Ackerflächen gewichen, und der Honig kommt nun aus den Städten, weil die Bienen dort mittlerweile mehr Futter finden und weniger weggespritzt werden als auf dem Land. In den letzten Jahrzehnten ist die Landwirtschaft vom Träger der Biodiversität zu einer ihrer größten
Bedrohungen geworden. (mehr …)

Kirchentag 2017 in Lutherstadt Wittenberg

In einer Woche wird Lutherstadt Wittenberg das Zentrum für Menschen aus der ganzen Welt, die sich durch Martin Luther inspiriert, angesprochen oder herausgefordert fühlen. Vor 500 Jahren schlug er hier seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel an die Schlosskirche. Damit begann ein Weg zu religiöser Vielfalt und Toleranz. Es werden über 100.000 Gäste erwartet. Auch in meinem Wahlkreisbüro (mehr …)

Die Arktis ist existentiell bedroht

Zu den Antworten der Kleinen Anfrage „Position der Bundesregierung zur Klimakrise und Eisschmelze in der Arktis“ (Drs. 18/11887) erklärt Steffi Lemke, naturschutzpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion:

„Die Grönländischen Gletscher schmelzen im Eiltempo. Die Erhitzung der Arktis verläuft doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt. Meeresspiegelanstieg, Wetterextreme und Klimakrise – all das ist der Bundesregierung bekannt und führt doch zu nichts. Die Klimaschutzziele für 2020 werden meilenweit verfehlt und der Klimaschutzplan 2050 hat diesen Namen nicht verdient. Diese Klimapolitik wird die Arktis nicht überleben. (mehr …)