Ramsar-Konvention: Endlich Moore und Sümpfe besser schützen

MoorZum Welttag der Feuchtgebiete (2. Februar) erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik:

Seit der „Ramsar-Konvention“ vor über vier Jahrzehnten hat die internationale Staatengemeinschaft viel zu wenig getan für die ökologisch bedeutsamen weltweiten Feuchtgebiete. Auch Europa hat den Worten kaum Taten folgen lassen: Nach Angaben der EU sind 85 Prozent unserer europäischen Sümpfe und Moore stark gefährdet und werden erstmals auf der Roten Liste der bedrohten Arten und Lebensräume erfasst. Die sensiblen und überlebenswichtigen Biotope werden durch die Expansion industrieller Landwirtschaft verdrängt. (mehr …)

Ein Tag für eine ökologischere Politik – „Wir haben es satt!“-Demo und grüne Agrarkonferenz

Steffi Lemke auf der "Wir haben es satt!"-DemoAm vergangenen Samstag kamen in Berlin 18.000 Menschen zusammen, um gemeinsam mit der grünen Bundestagsfraktion und vielen anderen Akteuren vom Wir haben es satt!-Bündnis gegen die  industrialisierte konventionellen Landwirtschaft, die Macht der Agrarlobby und für gesundes Essen, eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung und fairen Handel zu protestieren: Bunt, kreativ und laut. 

 

In diesem Jahr war insbesondere der Protest gegen die geplante Fusion des deutschen Chemiekonzerns Bayer mit dem US-Saatguthersteller Monsanto eines der wichtigsten Themen für die Demonstrant*innen. Auch die grüne Bundestagsfraktion bewertet den Deal sehr kritisch und sieht die neue Marktmacht von „Baysanto“ mit großer Sorge. Durch die Fusion hätte dieser Megakonzern Kontrolle über ca. ein Drittel des weltweiten Saatguts und ist gleichzeitig einer der größten Hersteller für naturschädliche Pestizide und Insektizide – wie die bienenschädlichen Neonicotinoide. 

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Gemeinsam. Handeln. Zusammen. Wachsen. – Klausur der grünen Bundestagsfraktion in Weimar

berlin23Vom 11. bis 13. Januar 2017 fand die Neujahrsklausur der grünen Bundestagsfraktion in Weimar statt. Auch Steffi Lemke war mit dabei: Es standen vor allem die Sicherheits- und Innenpolitik im Mittelpunkt, besonders die aktuellen Debatten um Fake News und Cybersicherheit diskutierte die grüne Fraktion ausführlich. Neben den Konsequenzen aus der aktuellen Lage ging es außerdem um grüne Visionen für eine nachhaltige Zukunft: Die ökologische Modernisierung der Wirtschaft und den Fahrplan zum Kohleausstieg innerhalb der nächsten 20 Jahre. 
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In den Städten geht es Honigbienen besser als auf dem Land

pablo_honigbieneDie Forschung, ob es den Honig-Bienen in der Stadt und in stadtnahen Gebieten besser geht, steht erst am Anfang. Doch zeigen erste Forschungsergebnisse, die in einer Auftragsstudie der grünen Bundestagsfraktion zusammengefasst werden, einen Trend: Eine vergleichende Gegenüberstellung der Standorte „Stadt“ und „Land“ ergibt für die Gesundheit der Honigbiene die „Stadt“ als geeigneteren Standort. Zwei Gründe sind hier maßgeblich: Das abwechslungsreiche und kontinuierliche Blütenangebot in der Stadt und stadtnahen Gebieten, als auch der deutlich verminderte Pestizideinsatz. (mehr …)

Ein Apfelbaum für den Klimaschutz

2016-12-21-photo-00000112Am kürzesten Tag des Jahres, zur Wintersonnenwende, pflanzte Steffi Lemke einen Apfelbaum in einen Gemeinschaftsgarten der Urbanen Farm Dessau. Der kleine Jonagold war ein Geschenk des Landesverbandes zur Listenwahl. Nun spendete Steffi Lemke ihn dem Projekt Urbane Farm Dessau – Die Stadtlandschaft produktiv. Ziel dieses Projektes ist es, auf innerstädtischen Brachflächen unter anderem Gemeinschaftsgärten anzulegen. Durch eine kultivierende Pflege und produktive Bewirtschaftung werden so lokale Wertschöpfungsprozesse in Gang gesetzt, Gemeinschaft soll gestiftet werden, Lern- und Lehrerfahrungen ermöglicht. Vor dem Sozial- kulturellen Frauenzentrum Dessau befindet sich so ein kleiner Gemeinschaftsgarten. Der Apfelbaum ergänzt ab jetzt die drei Hochbeete. „Es war kalt. Aber es war sehr schön zu sehen, wie sich das Projekt entwickelt hat, wie viele Ideen bereits umgesetzt wurden. Und auch beruhigend zu hören, dass es noch genügend Ideen und Visionen gibt, die aktives Stadtleben mit Artenschutz und Nachhaltigkeit zu verbinden suchen.“ so Lemke nach getaner Arbeit.