Palmöl jetzt aus den Autotanks

Bild: Tafilah Yusof / Pixabay

Zur Bekanntgabe der Europäischen Kommission, dass die Beimischung von Palmöl zum Diesel als nicht nachhaltig eingestuft wird, erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:

„Es ist gut, dass mit der Entscheidung der EU-Kommission der derzeitigen umweltschädlichen Praxis, Palmöl im Tank zu verbrennen, ein Riegel vorgeschoben wird. Mit der Palmölnutzung gehen gravierende Probleme einher – großflächige Regenwaldzerstörung mit massiven Klimaschäden und der Verlust von Biodiversität. Den oftmals katastrophalen Auswirkungen von Palmölnutzung trägt die Entscheidung nun Rechnung. Die Bundesregierung muss nun ihre nationalen Spielräume nutzen, um Palmöl jetzt aus den Autotanks zu bekommen. Frankreich kann hier ein Vorbild sein. Wir brauchen eine Strategie zur Reduktion von Palmöl und müssen auf Produkte setzen, die nicht auf die Abholzung von Wäldern bauen.“ (mehr …)

„Lex Wolf“ ist Breitseite gegen den Naturschutz

Foto: Tahoe Beetschen / Unsplash

Foto: Tahoe Beetschen / Unsplash

Zur „Lex Wolf“ erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin: 

„Ausgerechnet am Tag des Artenschutzes verkündet Umweltministerin Schulze, dass sie das Töten einer geschützten Art erleichtern will. Das ist eine Breitseite gegen den Naturschutz, denn damit trifft Frau Schulze nicht nur den Wolf, sondern auch andere geschützte Arten. Ihre „Lex Wolf“ wird die Forderung nach einer Lex Biber und Lex Fischotter folgen. Das Töten von Wölfen ist bereits heute möglich, wie u.a. Schleswig-Holstein gerade zeigt. Die für das finanzielle Überleben der Schafhaltung in Deutschland notwendige Weidetierpämie verhindern CDU/CSU und SPD bis heute. An der Existenzkrise der Schafhaltung wird sich deshalb auch durch Frau Schulzes Plan nichts ändern.“

Artensterben stoppen!

Bild: kie-ker /Pixabay

Zum Internationalen Tag des Artenschutzes am 3. März erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:

„Der öffentliche Druck auf die Regierung wächst, mehr für den Naturschutz zu tun. Die Ignoranz der Bundesregierung gegenüber dem Artensterben wird von immer mehr Menschen laut kritisiert. Bisher haben Ministerin Klöckner und Schulze den Kopf in den Sand gesteckt oder Absichtserklärungen verabschiedet, aber der Erfolg des „Volksbegehrens Artenschutz – Rettet die Bienen“ in Bayern und unzählige Studien zum dramatischen Verlust von Insekten und Vögeln, durchkreuzen diese Strategie. (mehr …)

Forschung allein stoppt das Artensterben nicht

Bild: NiklasPntk / Pixabay

Gegen den massiven Artenschwund von Tier- und Pflanzenarten will die Bundesregierung eine Forschungsinitiative mit 200 Millionen Euro setzen, dazu Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:

„Unser Wissen über die Arten und ihre Vielfalt hat noch Leerstellen. Es ist begrüßenswert, wenn weitere Mittel zur Erforschung der Artenvielfalt bereitgestellt werden. Dabei muss die Förderung systematischer Forschung in einem Zentrum für Biodiversität-Monitoring im Mittelpunkt stehen. Forschung darf jedoch nicht zum Feigenblatt werden: die Ursachen des Artensterbens sind bekannt und gut erforscht. Die Bundesregierung muss vom Wissen zum Handeln kommen, um Vögel und Insekten endlich wirksam zu schützen. Dazu gehört auch eine Agrarwende, die Artenvielfalt schützt statt sie zu zerstören.“

 

Teak-Holz: Netzwerk von organisierter Kriminalität

Bild: Katrin Gielow

Zum veröffentlichten Bericht „State of Corruption“erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:

„Die detaillierten Recherchen um Teak-Holz aus Myanmar legen ein Netzwerk von organisierter Kriminalität nahe. Es ist unfassbar, dass darin nun auch das Verteidigungsministerium mit der Gorch Fock eine Rolle spielt. Das Teak Holz für die Gorch Fock muss als illegal betrachtet werden und stammt – laut Recherchen – aus organisierter Kriminalität. Dieser Import bricht alle deutsche und europäische Gesetzgebung im Holzhandel. (mehr …)