Steffi Lemke im Gespräch mit Simone Peter

Grüne Energiewende – Wie weiter nach Atomausstieg und der EEG Reform?

Simone Peter und Steffi Lemke (v.l.) in Wittenberg

Energiegeladen ging es am Mittwoch, den 17. September 2014 in der Evangelischen Akademie in der Lutherstadt Wittenberg zu. Steffi Lemke hatte dorthin zur zweiten Runde der Veranstaltungsreihe „Steffi Lemke im Gespräch mit …“ eingeladen. Ihre Gesprächspartnerin: Simone Peter, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Thema des Abends war die Frage, wie es nach Atomausstieg und EEG Reform mit der Energiewende weiter geht. Als besonders wichtig für das Gelingen der Energiewende wurde in der lebhaften Diskussion mit dem Publikum vor allem das bürgerschaftliche Engagement, die sogenannte Energiewende von unten, identifiziert. Das heißt mehr Bürgerwindparks, mehr Solaranlagen auf den Dächern und mehr kleine Blockheizkraftwerke in privaten Kellern. Schon heute kommt fast jede zweite Kilowattstunde für eine gerechte, sichere und ökologische Energieversorgung aus Bürgerhand. Beispielsweise könnte ein Energieeffizienzgesetz helfen, Einsparungen herbeizuführen, die benötigt werden, um die Energiewende zu verwirklichen. Auch wurde deutlich, dass in der öffentlichen Debatte die Energiewende häufig auf Thema Strom reduziert wird und so das Gesamtkonzept der Energiewende verkürzt dargestellt wird und damit auch die Chancen und die positiven Effekte der Energiewende oft ins Hintertreffen geraten. Fazit des Abends: das Gelingen der Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und eine globale wie eine epochale Herausforderung, sowohl in Deutschland, aber auch weltweit.

 

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