Vertrag zum Meeresschutz

Zu den heute gestarteten UN-Verhandlungen über einen Vertrag zum Meeresschutz erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik: „Meeresgebieten außerhalb der Zuständigkeit von Staaten fehlt bisher ein Rechtsrahmen für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Biodiversität. Die Bundesregierung muss dazu beitragen, die Verhandlungen für das internationale Abkommen im Rahmen der UNCLOS zügig voranzutreiben und zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Denn unsere Meere sind mit Plastik, Abfallstoffen, Chemikalien und Erdöl vermüllt, sind fast leergefischt und leiden unter der Klimakrise. Wir fordern neben umfassenden Maßnahmen zur Problembekämpfung, wie etwa der Reduktion von Plastikmüll, Meeresschutzgebiete von 30 Prozent der Meeresfläche, damit artenreiche Areale der Ozeane sich schnell erholen können.“

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