„Aktionsprogramm Insektenschutz“

Zwei Marienkäfer auf einem Blatt

Zum „Aktionsprogramm Insektenschutz“ der Bundesumweltministerin Svenja Schulze erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik:

„Das Insektensterben geht bei dieser Bundesregierung zum linken Ohr rein und zum rechten wieder raus. So lange die Bundesregierung die Agrarpolitik nicht reformiert, wird sie das Insektensterben nicht einmal verlangsamen. 60 Milliarden Euro werden gegenwärtig Jahr für Jahrim Rahmen der europäischen Agrarpolitik mit schädlichen Effekten für die Natur ausgegeben. Dagegen hilft kein Blümchenpapier der Bundesregierung, sondern nur eine überfällige Umstrukturierung der EU-Agrarpolitik. Deutschland verfehlt sämtliche Biodiversitätsziele, zu denen es sich national und international verpflichtet hat. Ein loses Eckpunktepapier und weitere Aktionspläne werden das Artensterben nicht stoppen, es braucht dringend strukturelle Veränderungen in der Agrarpolitik und mehr Gelder für den Naturschutz. Die Bundeskanzlerin muss die Streitigkeiten der Ressorts endlich überwinden und das Arten- und Insektensterben zur Chefsache erklären.“

Das Eckpunktepapier zum Aktionsprogramm Insektenschutz der Bundesregierung
http://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Artenschutz/eckpunkte_insektenschutz_bf.pdf

Beschluss Fraktion Bündnis 90/Die Grünen „Insekten- und Vogelsterben stoppen“
https://www.gruene-bundestag.de/files/beschluesse/180504_Insekten_Voegel__Weimar18_.pdf

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