Artensterben auf Feldern und Wiesen

Das Artensterben von Vögeln und Insekten ist bereits bekannt, aber auch andere Tiere und Pflanzen in der Agrarlandschaft sind bedroht – wie Feldhamster und Feldhase oder Ackerkräuter. Auch ganze Lebensräume wie Streuobstwiesen und Moore sind von völliger Vernichtung bedroht.

„Unsere Natur steckt in der Biodiversitätskrise. Das Artensterben auf den Feldern schreitet voran,“ sagt Steffi Lemke.

Um den Artenreichtum auf unseren Wiesen und Feldern ist es schlecht bestellt, das zeigen die Antworten der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage zum Verlust von Artenreichtum in der Agrarlandschaft.

Die Bundesregierung erkennt, „den überwiegend ungünstigen Zustand der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft“ an. So sind ¾ der 863 Biotoptypen von Verlust bedroht, knapp 70% der Biotope des Offenlandes und 4/5 der Grünland-Biotope sind gefährdet. Streuobstbestände und Moore sind von vollständiger Vernichtung bedroht.

Aber auch Tiere und Pflanzen sind betroffen: Beim Feldhamster gibt es starke Rückgänge im Bestand. Er ist vom Aussterben bedroht. Der Bestand des Feldhasen ist seit 1980 um ¾ gesunken, von ca. 800.000 auf ca. 200.000 Tiere. Auch Regenwürmer würden es bei bodenschonender Bewirtschaftungsformen besser gehen. Ackerwildkräuter sind gefährdet.

Für Steffi Lemke ist klar: „Wir brauchen eine Agrarwende, die es ernst meint mit einer Landwirtschaft im Einklang mit der Natur, die Schluss macht mit dem massiven Gifteinsatz auf den Feldern und die monotone Agrarlandschaft abschafft.“

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