Fällungen im Bialowieza-Urwald in Polen

Der Bialowieza-Urwald in Ostpolen gilt als letzter europäische Urwald. Nach Plänen der polnischen Regierung soll nun unter Vorwand einer Borkenkäferklage eine Verdreifachung des Holzeinschlags stattfinden, um das wertvolle Holz zu verkaufen. Dabei ist der Wald als NATURA 2000 – Gebiet und UNESCO-Weltnaturerbe streng geschützt. Der EuGH hatte daher Ende Juli einen sofortigen Abholzungstopp angeordnet, den Polens Regierung seither geflissentlich ignoriert. Eine weitere Anhörung in der Sache findet am heutigen Montag, den 11. September, vor dem EuGH statt. In der Antwort der Bundesregierung auf meine schriftliche Frage, ob das geschlagene Holz aus dem Bialowieza auch nach Deutschland kommt, wurde klar, dass dies mangels Kennzeichnung nicht ausgeschlossen werden kann. Daher habe ich mich gemeinsam mit unserem Fraktionsvorsitzenden Dr. Anton Hofreiter und unserem Sprecher für Europapolitik in einem Brief an die Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks gewandt und Sie aufgefordert sich für eine Kennzeichnungspflicht stark zu machen und sich in den europäischen Gremien für einen sofortigen Stopp der Abholzungen einzusetzen.  

Ihr könnt auch selbst eure Stimme dafür abgegeben in dem Ihr die Petition von Greenpeace zum sofortigen Stopp der Abholzungen unterstützt.

 

Teile diesen Inhalt:

Artikel kommentieren

This blog is kept spam free by WP-SpamFree.

Bitte gib den folgenden Text ein * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

* Pflichtfeld