EU muss Schutz von Elefanten sicherstellen

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Zur Artenschutzkonferenz in Johannesburg, auf der u.a. über die Zukunft der Elefanten verhandelt wird, erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik:

Die Signale aus Johannesburg sind zu begrüßen. Die Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens haben sich in einer Probeabstimmung gegen eine Aufnahme eines Mechanismus des legalen Elfenbeinhandels ausgesprochen. Eine Entscheidung darüber wird aber erst in der Plenumsveranstaltung getroffen werden.  Zudem wird weiter über die Schließung nationaler Elfenbeinmärkte verhandelt, was Namibia zuvor mit einem Antrag  verhindern wollte.

Die Europäische Union ist nun am Zug. Sie muss sich entschieden für die Schließung der nationalen Märkte einsetzen. Es ist völlig unverständlich, dass mehrere afrikanische Länder dies fordern und die EU sich dazu bislang nicht klar verhält. Dabei ist die EU ein wichtiges Transitland für Elfenbein, insbesondere für Vor-Konventionselfenbein. Die Europäische Union ist gefordert, den Schutz von Elefanten sicherzustellen.

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