Palmöl: Wir brauchen einen klaren Rechtsrahmen

Brigitte Schregle / pixelio.de Zu den Greenpeace-Recherchen über Palmöl in Supermarktprodukten erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik:

Palmöl aus Regenwaldzerstörung hat in unseren Supermarkregalen nichts zu suchen. Die Greenpeace-Recherche zeigt deutlich: Wir brauchen einen klaren Rechtsrahmen, der zerstörerisches Palmöl vom deutschen und europäischen Markt fernhält.

Dafür muss sich die Bundesregierung konsequent einsetzen. Wir brauchen eindeutige Zertifikate über die ökologische und soziale Nachhaltigkeit des verwendeten Palmöls sowie volle Transparenz und Rückverfolgbarkeit in den Lieferketten.

Die Selbstverpflichtungen der Unternehmen haben nichts gebracht, denn die Importmenge von Palmöl unklarer Herkunft ist weiterhin viel zu hoch. Der Schaden immer weiter expandierender Palmölplantagen ist viel zu groß, wie die Waldbrände in Indonesien im letzten Jahr deutlich zeigen. Minister Schmidt muss nach seiner vollmundigen Ankündigung nach 100% nachhaltigem Palmöl bis 2020 endlich handeln und sich für einen Importstopp von Palmöl aus Regenwaldzerstörung in die EU einsetzen. Auch in der öffentlichen Beschaffung könnte er ein Zeichen setzen.

 


Die Publikation von Greenpeace ist hier zu finden.

Teile diesen Inhalt:

Artikel kommentieren

This blog is kept spam free by WP-SpamFree.

Bitte gib den folgenden Text ein * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

* Pflichtfeld