Wittenberger Schüler zu Gast im Bundestag

Schüler der Philipp-Melanchthon-Gesamtschule zusammen mit Steffi Lemke auf der Kuppel des Reichstagsgebäudes

Schüler der Philipp-Melanchthon-Gesamtschule zusammen mit Steffi Lemke auf der Kuppel des Reichstagsgebäudes

Soll die Bundeswehr wirklich einen Kriegseinsatz in Syrien beginnen? Was wird aus dem Ausbau der E-Mobilität? Wie steht es um den Schutz der Elbe? Die interessierten Achtklässler der Philipp-Melanchthon-Gesamtschule aus Lutherstadt Wittenberg hatten viele Fragen an ihre grüne Bundestagsabgeordnete Steffi Lemke aus Sachsen-Anhalt. Die 25 Jugendlichen besuchten auf Einladung der parlamentarischen Geschäftsführerin der grünen Bundestagsfraktion am 3. Dezember 2015 den Deutschen Bundestag.

Nachdem die Schüler eine lebhafte Plenardebatte zum Klimaschutz von der Besuchertribüne verfolgt hatten, stellte sich Steffi Lemke ihren Fragen. Die Abgeordnete ging in einer angeregten Diskussion auf die vielfältigen Fragen der Jugendlichen ein, auch wenn es nicht immer einfache Antworten auf die komplexen Fragen gab. Und was macht eine gute Abgeordnete aus? „Man muss immer dranbleiben, denn politische Arbeit ist manchmal zäh“, gab Steffi Lemke zu. „Dennoch lohnt es sich, weil man mit klugen Argumenten und Leidenschaft für ein Thema etwas für die Zukunft erreichen kann.“

Bevor die Schüler dann die Kuppel des Reichstagsgebäudes und das einmalige Berliner Panorama genießen konnten, gab es dann aber noch eine knifflige Frage für Steffi Lemke:                                                                                        Was würde Sie tun, wenn Sie Bundeskanzlerin wäre? –  „Zuerst braucht man die richtigen Leute: Auf das Team kommt es an – ohne das läuft nichts“, überlegte sie. Thematisch würde sie sich einer schleichenden Katastrophe unserer Zeit zuwenden: dem globalen Artensterben. „Ein Drittel aller Arten ist vom Aussterben bedroht, daran hat sich in den vergangenen Jahrzehnten nichts geändert. Daher ist das Engagement für Naturschutz enorm wichtig.“

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