Wilderei und Verramschen von Wildtieren stoppen

724815_original_R_K_by_Franziska Abeßer_pixelio.de

Franziska Abeßer @pixelio.de

Die Grüne Bundestagsfraktion bringt heute einen Antrag zum  Stopp der Wilderei und des illegalen Artenhandels in den Deutschen Bundestag ein. Dazu erklären Nicole Maisch, Sprecherin
für Tierschutzpolitik und Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik:

Der illegale Artenhandel und das illegale Töten von Wildtieren haben weltweit zugenommen.
Schuld daran ist auch der Verkauf der Tiere auf Tierbörsen oder im Internet. Doch die Bundesregierung bleibt untätig. Unter zum Teil miserablen Bedingungen werden die Tiere hierher transportiert. Der Verkauf findet häufig ohne ausreichende Beratung statt und es wird nicht sichergestellt, dass die Bedürfnisse der Tiere erfüllt werden können. Der Koalitionsvertrag von Union und SPD sieht strengere Regeln für gewerbliche Tierbörsen und die Haltung von Wildtieren vor – unternommen hat die Bunderegierung seit knapp zwei Jahren jedoch nichts.
Das ist fatal. Deutschland gehört zu den größten Absatzmärkten für Wildtiere und der Anteil von Wildfängen ist hoch. Wildfänge bringen oftmals ganze Populationen an den Rand des Aussterbens. Die Bundesregierung muss den illegalen Artenhandel als innenpolitische Herausforderung annehmen und ahnden. Es braucht bundeseinheitliche Regelungen für den Handel mit Wildtieren, ein Verbot von gewerblichen Tierbörsen für Wildtiere sowie ein Importverbot von Wildfängen in die EU.

Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich die Versprechungen aus ihrem Koalitionsvertrag
zu erfüllen und Wilderei und den Verkauf von Wildtieren zu stoppen.

 

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