Wo bleibt der Naturschutz beim G-7-Gipfel?

Michael Raab / pixelio.de

Zu den Antworten der Bundesregierung auf ihre Kleinen Anfrage „G7 Gipfel im Schloss Elmau Berücksichtigung des Naturschutzes“ (18/4883) erklärt Steffi Lemke, naturschutzpolitische Sprecherin:

„Bei der Wahl des Veranstaltungsortes Elmau tritt die Bundesregierung den Naturschutz mit Füßen. Schloss Elmau ist der falsche Ort für einen solchen Gipfel. Es fehlt die notwendige Infrastruktur. Straßen, Parkplätze und Helikopterflächen wurden auf Kosten von Umwelt- und Naturschutz extra neu gebaut. Frau Merkels Inszenierungszirkus zieht nach zwei Tagen weiter, aber der Schaden vor Ort bleibt: Eingriffe in wertvolle und seltene Natur, zahlreiche überflüssige Baumaßnahmen, Hubschrauberflüge in Steinadler-Gebieten. Umwelt und Natur sind egal, solange es „gute“ Bilder gibt.“

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