Artensterben stoppen – Klare Leitplanken und mehr Geld für den Naturschutz

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detlef menzel / pixelio.de

Zur heutigen Vorstellung der Bestandsaufnahme zur Lage der Natur und biologischen Vielfalt durch die Bundesumweltministerin erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik:

Die Bestandsaufnahme der deutschen Natur macht deutlich, dass es schlecht um Arten- und Naturschutz in Deutschland steht. Dass einige Arten sich langsam erholen, darf nicht vom Ausmaß der fortschreitenden Naturzerstörung ablenken. Vor allem wertvolle Grünland-Lebensräume und Moore sind in einem katastrophalen Zustand. Statt sich aber um deren Schutz zu kümmern, torpedierte die Große Koalition jüngst auch noch den Erhalt der Grünlandflächen. Auf den Ökologischen Vorrangflächen sollen Pestizide und Mineraldünger eingesetzt werden können, wenn es nach dem Willen der großen Koalition geht. Damit treibt die Bundesregierung die Naturzerstörung weiter voran.

Der Bundesregierung scheint Naturschutz nichts wert zu sein: Wir fordern Umweltministerin Barbara Hendricks auf, sich gegen Interessen der Agrar-, Verkehrs- und Kohlelobby zu stellen und das Greenwashing der Großen Koalition zu beenden.

Nicht nur der Bund muss sich stärker für den Naturschutz einsetzen, auch die Länder sind gefordert ihren Teil dazu beizutragen, das Artensterben bis 2020 zu stoppen und die Lebensräume in einen guten Zustand zu versetzen.  Allein mit dem Ausweisen von Landesflächen als Schutzgebiete auf Papier ist es nicht getan. Es bedarf einer nachhaltigen und politisch gewollten Umsetzung, sowie der Bereitstellung weiterer finanzieller Mittel dafür.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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