Naturschutz

Die biologische Vielfalt unserer Heimat und unseres Planeten ist bedroht. Artensterben und der Zuwachs an Monokulturen machen unsere Gesellschaft biologisch, kulturell und ökonomisch ärmer. Naturschutz bedeutet den Erhalt unserer Lebensgrundlagen und muss deshalb zentrales Anliegen von Politik und Gesellschaft sein.

Palmöl: Wir brauchen einen klaren Rechtsrahmen

Zu den Greenpeace-Recherchen über Palmöl in Supermarktprodukten erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik: Palmöl aus Regenwaldzerstörung hat in unseren Supermarkregalen nichts zu suchen. Die Greenpeace-Recherche zeigt deutlich: Wir brauchen einen klaren Rechtsrahmen, der zerstörerisches Palmöl vom deutschen und europäischen Markt fernhält.

Sinnloser Ausbau der Elbe – Kleine Anfragen bestätigen Skepsis erneut

Die Elbe ist einer der letzten naturnahen Flüsse mit ausgeprägten Auenlandschaften in Europa. Damit ist die Elbe von internationaler Bedeutung für die Biodiversität. Zudem bildet die fließende Elbe mit ihren Auen einen bedeutenden Teil der nationalen Biotopverbundstruktur und sichert damit zugleich die europäische Achse der grünen Infrastruktur. Das muss auch die Bundesregierung in ihrer Antwort… Weiterlesen »

Weltweiter Biodiversitätsrat stellt erste Ergebnisse vor

  Zum Start der Sitzung des Weltbiodiversitätsrates IPBES in Malaysia erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutz: Das katastrophale Ausmaß des Artensterbens hat längst die Grenze der Belastbarkeit unserer Erde überschritten. Deshalb ist es wichtig, dass der Weltbiodiversitätsrat eine ähnliche Durchschlagkraft wie der Weltklimarat erreicht, um das Artensterben zu erforschen und letztendlich aufzuhalten.

EU-Holzhandel gefährdet den Regenwald

Zum heute veröffentlichten Bericht der EU-Kommission zur EU-Holzhandelsverordnung erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik: Klar ist, die Verordnung hilft dem Regenwald nicht. Die fehlende und mangelhafte Umsetzung der Verordnung lässt das Einfallstor für illegal geschlagenes Holz in die EU sperrangelweit offen. Das Ziel illegal geschlagenes Holz aus der EU fernzuhalten ist krachend gescheitert.

Wolfzentrum: Einheitliche Linie ist wichtig

  Zum Aufbau eines Wolfsberatungszentrums durch das Umweltministerium erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik: Es ist richtig, dass das Bundesumweltministerium nun endlich auf Bundesebene ein Wolfsberatungszentrum fördert, das die zuständigen Länder berät. Eine abgestimmte bundeseinheitliche Linie ist wichtig, denn Wölfe kennen keinen Föderalismus. Die Rückkehr des Wolfes ist ein Erfolg des Artenschutzes.