Naturschutz

Die biologische Vielfalt unserer Heimat und unseres Planeten ist bedroht. Artensterben und der Zuwachs an Monokulturen machen unsere Gesellschaft biologisch, kulturell und ökonomisch ärmer. Naturschutz bedeutet den Erhalt unserer Lebensgrundlagen und muss deshalb zentrales Anliegen von Politik und Gesellschaft sein.

Mit dem Nabu durch die Börde

Die Insektenbiomasse ist vom Jahr 1982 bis 2017 in Deutschland stellenweise um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Daher sind Naturschutzprojekte zum Erhalt und zur Vergrößerung des Insektenbestandes lebensnotwendig. Insekten sind Nahrungsquelle für verschiedene Vogelarten, zudem sind beispielsweise Bienen, Hummeln und Schmetterlinge wichtige Bestäuber. Gemeinsam mit dem Naturschutzbund  Barleben e. V. (NABU) besuchte Steffi Lemke am… Weiterlesen »

EuGH stärkt europäischen Naturschutz

Zum heutigen Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu den Abholzungen im Bialowieza Urwald in Polen erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik: „Das heutige Urteil des Europäischen Gerichtshofs ist ein Erfolg für den europäischen Naturschutz und hat Präzedenzwirkung. Es sendet ein klares Signal an die Regierungen Europas, europäisches Naturschutzrecht ernst zu nehmen. Der Schutz des einzigartigen Ökosystems im… Weiterlesen »

Seen und Flüssen geht es schlecht

Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, zum ökologischen Zustand der Seen und Lage der Biodiversität in Deutschland: “Den Seen und Flüssen in Deutschland geht es schlecht. Es ist alarmierend, dass drei Viertel unserer Seen in einem mäßigen bis schlechten ökologischen Zustand sind. Fische und Pflanzen, die hier typischerweise vorkommen, finden in… Weiterlesen »

93% der Flüsse in keinem guten ökologischen Zustand

Flüsse sind Lebensadern unserer Landschaft und Schwerpunkt des Artenreichtums. Doch die biologische Vielfalt und das Ökosystem Fluss sind akut bedroht, das zeigt die Kleine Anfrage der grünen Bundestagsfraktion eindrücklich. Begradigte, verengte und vertiefte Flüsse voller Ackergifte und Dünger aus der Landwirtschaft können vielen Tieren und Pflanzen keinen Lebensraum mehr bieten.

Weltweite Waldzerstörung stoppen

Zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März und zu aktuellen Zahlen der Umweltorganisation WWF, wonach seit 1990 fast 2,4 Millionen Quadratkilometer Wald zerstört worden sind, erklären Harald Ebner, Sprecher für Waldpolitik, und Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik: Die Zahlen sind ein Alarmsignal. Die Welt braucht Wald. Schon jetzt ist weltweit viel zu viel davon… Weiterlesen »