Meeresschutz

Wasser bedeckt rund 70 Prozent unserer Erdoberfläche, es ist Lebensraum unzähliger Tier- und Pflanzenarten und Lebensgrundlage von uns Menschen. Der Schutz dieser Wasserökosysteme und Wasserkreisläufe, gerade im Hinblick auf den Klimawandel und die abzusehende Verknappung von Trinkwasser ist eine Frage der Gerechtigkeit. Ein Menschenrecht auf Wasser ist deshalb unumgänglich.

Rückschlag für das Weddellmeer und den internationalen Meeresschutz

Zu den Ergebnissen der 37. Jahrestagung der Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis erklären Steffi Lemke (BÜNDNIS 90/Die Grünen), Dr. Michael von Abercron (CDU), Hagen Reinhold (FDP), Dr. Klaus-Peter Schulze (CDU) und Frank Schwabe (SPD): Das heutige Scheitern der Verhandlungen der Antarktiskommission zur Errichtung des größten Meeresschutzgebiets der Erde ist ein schwerer Rückschlag… Weiterlesen »

Verschmutzung der Meere – Plastikflut unverzüglich stoppen

Steffi Lemke parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin für Naturschutzpolitik, erklärt: „Unsere Weltmeere sind in einer historischen Krise. Niemals zuvor war ihre Belastung so dramatisch: Die Überfischung schreitet weiter voran, sauerstoffarme Todeszonen – wie in der Ostsee – breiten sich aus, die Klimakrise erhitzt und versauert das Wasser. In einem atemberaubenden Tempo wird der Ozean zum Endlager… Weiterlesen »

Keine Düngung der Meere

Von großmaßstäblichen Manipulationen von Klima- und Erdsystemen wird sich fälschlicherweise erhofft, die Klimakrise eindämmen zu können. Die damit verbundenen Risiken sind weder vorhersehbar noch abzuschätzen, würden aber durch den großmaßstäblichen Charakter der Experimente gravierend sein. Der Bundestag am Donnerstag, 18. Oktober 2018 den Gesetzentwurf der Bundesregierung über die Änderung des Londoner Protokolls zur Regelung des Absetzens von Stoffen… Weiterlesen »

Aktueller IPCC-Bericht – Steffi Lemke im Gespräch mit Lisa Badum

Am 08.10.2018 hat der Weltklimarat (IPCC) seinen Sonderbericht zur Lage der Klimakrise veröffentlicht: Darin kommt der renommierte Zusammenschluss aus führenden Wissenschaftler*innen aus der ganzen Welt zu dem Schluss, dass es für die Begrenzung der Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter „beispiellose Veränderungen“ unserer Gesellschaft brauche. 

Goldrausch der Tiefsee? Umwelt und Biodiversität schützen

Die Weltmeere befinden sich in einer historischen Krise. Sie sind erhitzt, versauert, übernutzt und leiden unter der Vermüllung durch Plastikmüll. Zusätzlich wird die Industrialisierung der Meere in Form von Ressourcenabbau, massiver Fischerei und zunehmender Schifffahrt weltweit vorangetrieben.   Eine der aktuellsten Debatten, befasst sich mit dem Thema Tiefseebergbau. Das Versprechen der Bergbauindustrie:  die Rohstoffe der… Weiterlesen »