Artenschutz

Die Lebensräume vieler Arten sind bereits durch Klimawandel und Umweltzerstörung bedroht. Wilderei und illegaler Wildtierhandel erhöhen die Gefahr des Ausrottens von Arten wie Elefanten, Nashörnern und Tigern. Diese Naturzerstörung tötet nicht nur Tiere, sondern auch Menschen. Zudem wird dadurch ein extrem hoher ökonomischer Schaden von mehreren Milliarden Euro jährlich verursacht.

Artensterben auf Feldern und Wiesen

Das Artensterben von Vögeln und Insekten ist bereits bekannt, aber auch andere Tiere und Pflanzen in der Agrarlandschaft sind bedroht – wie Feldhamster und Feldhase oder Ackerkräuter. Auch ganze Lebensräume wie Streuobstwiesen und Moore sind von völliger Vernichtung bedroht. „Unsere Natur steckt in der Biodiversitätskrise. Das Artensterben auf den Feldern schreitet voran,“ sagt Steffi Lemke.

Das Ende vom Summen und Brummen – Insektensterben

Noch vor 20, 30 Jahren war im Sommer nach einer längeren Autofahrt die Windschutzscheibe voller Insekten. Heute ist das nicht mehr so. Es ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie dramatisch sich die Zahl der Insekten in den letzten Jahrzehnten reduziert hat. In der parlamentarischen Arbeit von Steffi Lemke spielt das Thema eine wichtige Rolle.

Die Klimakrise bedroht die Artenvielfalt in Deutschland

Wie die Antworten der Bundesregierung auf meine Kleine Anfrage zu den Auswirkungen der Klimakrise auf die Artenvielfalt zeigen, werden sich die Ökosysteme in Deutschland in den nächsten Jahren rapide verändern. Viele Arten müssen schon heute auf Grund der Erhitzung Ihrer Lebensräume in den Norden oder höhere Lagen fliehen. Die Bundesregierung fürchtet zudem klimatische kipppunkte, die zu… Weiterlesen »

Tropenwaldschutz ist Klimaschutz: Kahlschlag stoppen

Zum Tag der Tropenwälder erklären Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender und Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik: Tropenwälder sind die grüne Lunge unseres Planeten, sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum Klimaschutz. Doch der Raubbau und die Erhitzung unseres Planeten setzen diesen Schatzkammern der Artenvielfalt massiv zu. Es ist paradox: die Staatengemeinschaft hat sich mit dem Pariser Klimaabkommen das Ziel… Weiterlesen »

Fällungen im Bialowieza-Urwald in Polen

Der Bialowieza-Urwald in Ostpolen gilt als letzter europäische Urwald. Nach Plänen der polnischen Regierung soll nun unter Vorwand einer Borkenkäferklage eine Verdreifachung des Holzeinschlags stattfinden, um das wertvolle Holz zu verkaufen. Dabei ist der Wald als NATURA 2000 – Gebiet und UNESCO-Weltnaturerbe streng geschützt.