Artenschutz

Die Lebensräume vieler Arten sind bereits durch Klimawandel und Umweltzerstörung bedroht. Wilderei und illegaler Wildtierhandel erhöhen die Gefahr des Ausrottens von Arten wie Elefanten, Nashörnern und Tigern. Diese Naturzerstörung tötet nicht nur Tiere, sondern auch Menschen. Zudem wird dadurch ein extrem hoher ökonomischer Schaden von mehreren Milliarden Euro jährlich verursacht.

Zu viel Gülle in der Ostsee

Die Ostsee ist eines der am stärksten verschmutzten Meere der Welt, schreibt der EU-Rechnungshof. Kein üblicher Verdächtiger, der da zu so deutlichen Worten greift. Der Rechnungshof hat untersucht, wie die Maßnahmen zur Bekämpfung der Nährstoffbelastung greifen, zu denen alle Mitgliedstaaten verpflichtet sind. Sein Fazit: Da passiert zu wenig.

Natura 2000: Stärken – nicht schwächen

Zum Natura-2000-Tag erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik: Die jahrelangen Naturschutzbemühungen und die Zukunft der mehr als 27.000 Schutzgebiete mit ihren Rastgebieten für Millionen von Zugvögeln müssen europaweit gesichert bleiben. Tiere, Pflanzen und einmalige Naturgebiete sind auf diese Regelwerke angewiesen. Sie dürfen nicht aufs Spiel gesetzt oder ausgehöhlt werden.