Artenschutz

Die Lebensräume vieler Arten sind bereits durch Klimawandel und Umweltzerstörung bedroht. Wilderei und illegaler Wildtierhandel erhöhen die Gefahr des Ausrottens von Arten wie Elefanten, Nashörnern und Tigern. Diese Naturzerstörung tötet nicht nur Tiere, sondern auch Menschen. Zudem wird dadurch ein extrem hoher ökonomischer Schaden von mehreren Milliarden Euro jährlich verursacht.

Vogeljagd in Schutzgebieten weiterhin erlaubt

Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer ist Teil des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer und ein bedeutender Lebensraum für zahlreiche Arten. Vor allem für Zugvogelarten wie Ringelgans, Kiebitzregenpfeifer und Alpenstrandläufer ist dieses geschützte Gebiet existentiell. Hier finden sie störungsfreie Rastplätze und ausreichend Nahrung, um die Reise bis ins südliche Afrika zu bewältigen. Im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer werden auf einigen der… Weiterlesen »

Steffi Lemke zu den neuen Zahlen zum Insektensterben

Zu den neuen Zahlen der Krefelder Entomologen zum Insektensterben erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik: „Das dramatische Ausmaß des Insektensterbens in Deutschlands wird von Expertinnen und Experten erneut bestätigt. Während die Bundesregierung weiter nur über Maßnahmen diskutiert und streitet, fehlen bis heute konkrete Schritte zu einem erfolgreichen Schutz von Wildbienen, Schmetterlingen und Co. Es braucht… Weiterlesen »

Mehr als tausend Fälle von Wilderei

Wilderei ist auch in Deutschland ein Problem. Die Antwort auf Steffi Lemkes Kleine Anfrage zeigt, dass die Kriminalstatistik 1.020 Fälle von illegalen Tötungen von Wildtieren allein in 2017 erfasst hat. Diese Zahl ist seit mindestens 10 Jahren konstant hoch und beinhaltet noch nicht die hohe Dunkelziffer, aufgrund der mangelnden Erfassung. Steffi Lemke: „Wilderei in Deutschland… Weiterlesen »

Aktueller IPCC-Bericht – Steffi Lemke im Gespräch mit Lisa Badum

Am 08.10.2018 hat der Weltklimarat (IPCC) seinen Sonderbericht zur Lage der Klimakrise veröffentlicht: Darin kommt der renommierte Zusammenschluss aus führenden Wissenschaftler*innen aus der ganzen Welt zu dem Schluss, dass es für die Begrenzung der Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter „beispiellose Veränderungen“ unserer Gesellschaft brauche. 

Aktionsprogramm Insektenschutz

Zum heute im Rahmen des 9. Nationalen Forum für Biologische Vielfalt diskutierten „Aktionsprogramm Insektenschutz“ erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik: „Die vorgestellten Maßnahmen sind zu schwach und werden das Insektensterben nicht stoppen. Frau Schulze startet mit einem schwachen Entwurf in die Ressortabstimmung. Dass ihre Ministerkollegen ihr den Rücken für mehr Naturschutz stärken, ist nicht zu erwarten. Beim… Weiterlesen »