„Stummer Frühling ante portas – Was tun gegen das dramatische Insektensterben?“

Am vergangenen Montag sind 120 Gäste der Einladung von Steffi Lemke (naturschutzpolitische Sprecherin), Harald Ebner (Sprecher für Gentechnik und Bioökonomie) und der grünen Bundestagsfraktion gefolgt, um den Gründen für das andauernde dramatische Insektensterben nachzugehen. Die geladenen Expert*innen und engagierten Besucher*innen erlebten eine spannende Veranstaltung mit intensiven Diskussionen, basierend auf den Eindrücken aus Wissenschaft, Politik und Alltagserfahrungen der Besucher. (mehr …)

Besuch bei GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel

Jago

Forschungstauchboot JAGO. Ein bemanntes Unterwasserfahrzeug für maximal 400 m Wassertiefe, das zur Erkundung und Erforschung aquatischer Systeme und Lebensräume eingesetzt wird.

Auch im Jahr 2017 wird das Thema Meeresschutz Schwerpunkt meiner politischen Arbeit sein. Die sich aktuell dramatisch zuspitzende Situation in der Arktis – mit monatlich neuen Rekordzahlen bei der Eisschmelze – verlangt genauso viel Aufmerksamkeit, wie die fortschreitenden   Internationalen Verhandlungen bei den Vereinten Nationen um effektiven Meeresschutz global zu implementieren. Als grüne Bundestagsfraktion werden wir der Bundesregierung und Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisch auf die Finger schauen und überprüfen, ob den wortreichen Erklärungen zum G7 Gipfel in Elmau, endlich auch Taten folgen.  (mehr …)

Ramsar-Konvention: Endlich Moore und Sümpfe besser schützen

MoorZum Welttag der Feuchtgebiete (2. Februar) erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik:

Seit der „Ramsar-Konvention“ vor über vier Jahrzehnten hat die internationale Staatengemeinschaft viel zu wenig getan für die ökologisch bedeutsamen weltweiten Feuchtgebiete. Auch Europa hat den Worten kaum Taten folgen lassen: Nach Angaben der EU sind 85 Prozent unserer europäischen Sümpfe und Moore stark gefährdet und werden erstmals auf der Roten Liste der bedrohten Arten und Lebensräume erfasst. Die sensiblen und überlebenswichtigen Biotope werden durch die Expansion industrieller Landwirtschaft verdrängt. (mehr …)

Ein Tag für eine ökologischere Politik – „Wir haben es satt!“-Demo und grüne Agrarkonferenz

Steffi Lemke auf der "Wir haben es satt!"-DemoAm vergangenen Samstag kamen in Berlin 18.000 Menschen zusammen, um gemeinsam mit der grünen Bundestagsfraktion und vielen anderen Akteuren vom Wir haben es satt!-Bündnis gegen die  industrialisierte konventionellen Landwirtschaft, die Macht der Agrarlobby und für gesundes Essen, eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung und fairen Handel zu protestieren: Bunt, kreativ und laut. 

 

In diesem Jahr war insbesondere der Protest gegen die geplante Fusion des deutschen Chemiekonzerns Bayer mit dem US-Saatguthersteller Monsanto eines der wichtigsten Themen für die Demonstrant*innen. Auch die grüne Bundestagsfraktion bewertet den Deal sehr kritisch und sieht die neue Marktmacht von „Baysanto“ mit großer Sorge. Durch die Fusion hätte dieser Megakonzern Kontrolle über ca. ein Drittel des weltweiten Saatguts und ist gleichzeitig einer der größten Hersteller für naturschädliche Pestizide und Insektizide – wie die bienenschädlichen Neonicotinoide. 

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