Den Meeren geht der Sauerstoff aus

Bild: Pexels / Pixabay

Am Wochenende hat die Weltnaturschutzunion IUCN ihren aktuellen Bericht „Ocean deoxygenation: Everyone’s problem“ vorgestellt. Laut diesem Bericht sind circa 700 Meeresregionen auf unserem Planeten von einem gravierenden Sauerstoffverlust im Wasser betroffen: Durch steigende Wassertemperaturen in Folge der Klimakrise kann das Wasser weniger Sauerstoff binden und die Meeresverschmutzung durch Nährstoffe führt zu übermäßigem Algenwachstum, die übermäßig Sauerstoff verbrauchen. (mehr …)

Illegale Wilderei in Deutschland

Bild: Jesse Schoff / Unsplash

Zu den Antworten der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Wilderei, Elfenbeinhandel und Vollzug in Deutschland“ erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin für Naturschutzpolitik:

„Es ist klar: Wilderei mit ihren Milliardengewinnen gehört längst zur international organisierten Kriminalität und gilt laut UN als schweres Verbrechen. Diese Ausbeutung von Wildtieren ist auch Ursache für den Rückgang des Reichtums von Tieren und Pflanzen. Auch Europa und Deutschland gelten inzwischen als Umschlagsplatz und Zielregionen für Exemplare und Erzeugnissen geschützter Arten. (mehr …)

Vertane Chance für den Schutz der Meere

Bild: Pexels / Pixabay

Zu den gescheiterten WTO-Verhandlungen zu Fischerei-Subventionen erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin für Naturschutzpolitik:

„Trotz internationaler Verpflichtungen und der Zuspitzung von Artensterben und Klimakrise in den Weltmeeren, haben die Mitgliedsstaaten der Welthandelsorganisation (WTO) die Verhandlungen für neue Regeln der Fischerei-Subventionen erneut vertagt. Das ist unverantwortlich. Fischereiinteressen erhalten weiterhin Vorschub vor dringend benötigten Maßnahmen zum Schutz der Meere. Das ist ein herber Rückschlag für den internationalen Meeresschutz. (mehr …)

Tote Schweinswale im Naturschutzgebiet Fehmarnbelt

Steffi Lemke MdB, Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag

Zur Bestätigung des Bundesumweltministeriums, dass die 18 toten Schweinswale im Zusammenhang mit den Munitionssprengungen des NATO-Manöver „Norther Coasts“ stehen erklärt Steffi Lemke, Parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin für Naturschutzpolitik:

„Die Praxis der Sprengungen von Munitionsaltlasten in Naturschutzgebieten muss gestoppt werden. Mit der Bestätigung, dass die Sprengungen für den Tod der Schweinswale verantwortlich sind, fordere ich Aufklärung des Verteidigungsministeriums über den genauen Vorgang der Sprengungen und warum die behaupteten Vergrämungsmaßnahmen offensichtlich nicht gewirkt haben. Die Missachtung der Naturschutzbehörden und die Zerstörung einer Fläche von bis zu 110.000 Quadratmetern müssen Konsequenzen haben. (mehr …)

Wildflüsse und Naturschutzgebiete bewahren

Bild: Steffi Lemke

Zum heute erschienen Wasserkraft Bericht der Naturschutzorganisation Euronatur, geota, Riverwatch und WWF erklärt Steffi Lemke, Parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin für Naturschutzpolitik:

„Die letzten Wildflüsse Europas sind durch die europaweit anhaltende Verbauung mit Wasserkraftwerken bedroht. Artenreiche und frei fließende Flusssysteme weichen immer häufiger kleinsten Wasserkraftanlagen die kaum Energie erzeugen. Statt einen relevanten Beitrag zur Energiewende zu leisten, werden dabei vielmehr die letzten unberührten Flusslandschaften Europas unwiederbringlich zerstört und das Artensterben befeuert. Besonders fatal ist der geplante Bau von über 2300 Wasserkraftanlagen in Naturschutzgebieten. (mehr …)