Rote Liste

Bild: Jason Hafso / unsplash

Zur aktualisierten Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation (IUCN) erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik:

„Der Artenschutz braucht analog zum Klimaschutz sein Pariser Abkommen. Inzwischen stehen mehr als 100.000 Arten auf der weltweiten Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation. Vom internationalen verbindlich vereinbarten Ziel, das Artensterben bis zum Jahr 2020 zu stoppen, ist die Weltgemeinschaft, und auch die Bundesregierung, weit entfernt. (mehr …)

Die Klimakrise erreicht unsere Flüsse

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Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik, zur Antwort der Bundesregierung auf die Frage nach Niedrigwasser an Deutschlands Flüssen: 

„Die Klimakrise erreicht unsere Flüsse. Im Jahr 2018 führten viele Flüsse Deutschlands aufgrund der lang anhaltenden Dürre bis zu sechs Monate lang extremes Niedrigwasser. Dieser Wassermangel hat fatale Auswirkungen auf Umwelt und Artenvielfalt. Für Tiere und Pflanzen ist dieser Wassermangel der pure Stress. Auch die Folgen für  die Wirtschaft sind massiv. Die Klimakrise wird diese Extreme weiter verstärken. Die Bundesregierung muss im Kampf gegen die Klimakrise endlich liefern. (mehr …)

Regenwald im Tank – Palmölimporte nach Deutschland

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Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage Palmölimporte nach Deutschland:

„Das Ausmaß des Palmölverbrauchs in Deutschland ist enorm. Doch mit der Palmölnutzung gehen gravierende Probleme einher – großflächige Regenwaldzerstörung mit massiven Klimaschäden und der Verlust von Biodiversität. Palmöl aus Regenwaldzerstörung hat in unseren Supermarkregalen nichts zu suchen. Wir brauchen einen klaren Rechtsrahmen, der zerstörerisches Palmöl vom deutschen und europäischen Markt fernhält. (mehr …)

Kein Ende in Sicht: Walfang in Japan

Bild: Pexels / pixabay

Zur Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs durch Japan, ab 1. Juli 2019 erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik:

„Die Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs durch Japan ist ein herber Rückschlag für den internationalen Meeres- und Artenschutz. Erfolge die über Jahrzehnte für einzelne Populationen erkämpft worden sind, drohen nun dauerhaften Schaden zu nehmen. Die Hoffnung bleibt, dass durch den Ausstieg Japans bei der Internationalen Walfangkommission, wichtige Entscheidungen für die Meeressäuger nicht mehr blockiert werden. Ein seit Jahren am Widerstand Japans scheiterndes Walschutzgebiet im Südost-Atlantik könnte nun endlich Wirklichkeit werden.

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Bundesrat fordert Weidetierprämie

Bild: Rudy und Peter Skitterians / pixabay

Zur Entschließung des Bundesrates zur Einführung einer Bundesweiten Weidetierprämie erklären Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik, und Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

„Der Bundesrat hat heute ein entscheidendes Zeichen zur Rettung der Schafhaltung in Deutschland gesetzt. Mit der Umsetzung einer bundesweiten Weidetierprämie wäre den Schäferinnen und Schäfern in Deutschland endlich geholfen. Die verfehlte Agrar-Förderpolitik der Bundesregierung hat dazu geführt das in den vergangenen Jahren immer mehr Weidetierhalter in finanzielle Schieflage geraten sind und schließlich zur Aufgabe ihrer Berufung gezwungen wurden. Dabei brauchen wir die Weidetiere um unser Grünland zu erhalten und die Artenvielfalt zu bewahren. (mehr …)