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Mauerfall
05Mai

Steffi Lemke zu Helmut Kohl in der Leipziger Volkszeitung

Leipziger Volkszeitung vom 5. Mai 2010: “Grünen-Politikerin Lemke: Kohl habe nie ein ordentliches Verhältnis zum Zerfall der DDR gefunden – de Maizière lobt Kohls patriotische Lebensleistung”:

“Anlässlich des Festaktes zu Helmut Kohls 80. Geburtstag im Pfalzbau in Ludwigshafen wies Bundesinnenminister Thomas de Maizière auf “die große Lebensleistung” von Kohl als Ministerpräsident, Oppositionsführer, Bundeskanzler und CDU-Bundesvorsitzender hin. In einem Interview mit der “Leipziger Volkszeitung” (Mittwoch-Ausgabe) meinte er: “Das ist eine große Lebensleistung. Vor allen Dingen auch eine patriotische und europäische große Lebensleistung.” In diesem Zusammenhang sagte der CDU-Politiker zu Kohls Vergangenheit als Parteispenden-Sünder: “Jeder hat in seinem Leben Dinge, auf die man nicht so gerne zurückguckt und das gehört auch zu diesem großen Leben.” weiterlesen »

08Apr

Backstage

Steffi Lemke diskutiert im Rahmen der Veranstaltungsreihe “backstage” der Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg mit Jugendlichen in der Mauergedenkstätte in Berlin. Als weiterer Gesprächspartner für die Jugendlichen steht Rainer Eppelmann, Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, zur Verfügung.

Ort:

Gedenkstätte Berliner Mauer

Bernauer Str. 111

13355 Berlin

Zeit: Voraussichtlich 14:00 Uhr

22Apr

“FREIE WAHLEN – BEGINN UND KERNBESTAND DER DEMOKRATIE”

Rückblick auf die DDR-Kommunalwahl am 7. Mai 1989 -
Ausblick im Superwahljahr auf die Zukunft der Demokratie

Die Kommunalwahlen am 7. Mai 1989 markieren eine Zäsur in der politischen Entwicklung der DDR, die bis zu diesem Zeitpunkt zwar eine Deutsche aber keine Demokratische Republik war. Wahlgänge, die ihren Namen verdienten, wurden als propagandistischer Beweis der allegemeinen Zustimmung zur Politik der SED-Partei- und Staatsführung zelebriert.

Dies änderte sich erst als die DDR-Opposition Anfang 1989 einen Aufruf zu Wahlboykott und -kontrolle veröffentlichte. Die Überwachung der Stimmauszählung in vielen Wahllokalen der DDR brachte dann auch eine extreme Abweichung zu dem verkündeten Wahlergebnis zu Tage. Die Kontrolle der Scheinwahl vom Mai 1989 durch die Opposition war ein Schlüsselergebnis der friedlichen Revolution 1989 und führte 1990 zu den ersten freien Wahlen in der DDR.

Diese Wahlen weckten hohe Erwartungen. Die Erfüllung dieser Erwartungen aber auch der generelle Wert von Wahlen oder die Ursachen für zunehmende Wahlabstinenz sollen im Focus der Diskussion stehen.

18.00 Uhr – Begrüßung durch Steffi Lemke (Bundesvorstand)

18.15 Uhr – “Vom Zettelfalten zum freien Wählen – die Demokratisierung der DDR” Vortrag von Dr. Hans-Michael Kloth

18.45 Uhr – “Von der Wahlfälschung zur Montagsdemo – Aufbruch in die Demokratie”
Podiumsdiskussion mit:
– Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk
- Holger Kulick
- Ulrike Poppe
- Kai Biermann
- Alfred Eichhorn (Moderation)

Ort: Berlin,  Haus der Demokratie
Zeit: 28. April 2009, 18:00 Uhr

Weitere Infos und Anmeldung hier.

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