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15Okt

Volkspartei? War da was?

Nachdem sich jetzt nicht nur Herr Dobrindt und Herr Lindner, sondern auch der CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe in den Grünen die Ursache allen Übels zu entdecken scheint, habe ich ihm heute in der WAZ geantwortet:

Grünen-Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke hat der CDU den Status einer Volkspartei abgesprochen. weiterlesen »

14Okt

Studio Friedmann

Steffi Lemke debattiert am Donnerstag, 14.10. um 23:30 Uhr mit Johannes Singhammer von der CSU über das aktuelle Thema “Gehört der Islam zu Deutschland?” in der Sendung Studio Friedmann bei N24.

04Sep

“Röttgen ist nur ein grünes Feigenblatt”

In der Landeszeitung Lüneburg erschien am 03.09.10 ein Interview mit Steffi Lemke

Die Atomindustrie fordert die Bundesregierung auf, mutig zu sein, und die Laufzeit der Atomkraftwerke zu verlängern. Sind die Grünen ängstlich?

Steffi Lemke: Mut heißt im Verständnis der großen Atomkonzerne, die ungelöste Endlagerfrage auf unsere Kinder und Enkel zu verschieben. Die Atomlobby findet es offenbar auch mutig, Uraltmeiler wie Krümmel oder Brunsbüttel trotz mehrerer meldepflichtiger Störfälle länger laufen zu lassen. Atomkraftwerke, die zudem nicht gegen Flugzeugabstürze gesichert sind. Und das, obwohl sich die Betreiber noch vor ein paar Jahren auf einen Ausstieg bis 2021 verpflichtet haben, nicht zuletzt, um einen Verzicht auf eine Brennelementesteuer durchsetzen zu können. Mit Mut hat das nichts zu tun, sondern mit einer hochriskanten Gefährdung der gesamten Bevölkerung. Davor sollte uns allen angst und bange werden, ansonsten gehen die Grünen gewohnt selbstbewusst die Konfrontation mit den Atomkraftbefürwortern ein. weiterlesen »

25Aug

AKW Krümmel darf nie wieder ans Netz

Am 24.08.2010 besuchte Steffi Lemke die Lüneburger Stadtratsfraktion. Bei dieser Gelegenheit gab sie der Lüneburger Rundschau (Regionalausgabe des Hamburger Abendblatts) ein Interview:

Lüneburger Rundschau: Ist der Trend zu einer industriellen Landwirtschaft mit dem Betrieb von Agrarfabriken noch zu stoppen, wenn jetzt schon die Landwirtschaftskammer Niedersachsen an der Lehr- und Versuchsanstalt für Tierhaltung in Echem einen riesigen Schweinestall mit 250 Zuchtsauen und vielen hundert Schweinen für die Ausbildung der jungen Landwirte plant?

Steffi Lemke: Der Trend zur immer stärkeren Industrialisierung der Landwirtschaft muss und wird gestoppt werden. Die Agrarlogik des letzten Jahrhunderts – immer mehr und immer industrieller, ohne Rücksicht auf Böden, Klima und Tiere, ist nicht nachhaltig. Als ich vor 25 Jahren meine Ausbildung zur Melkerin gemacht habe, habe ich in solchen Agrarfabriken gearbeitet. Inzwischen hat sich das Bild einer nachhaltigen Landwirtschaft sehr verändert. Kein Wunder, wenn man mit Frau Grotelüschen jemanden zur Agrarministerin macht, die selbst Massentierhaltung betreibt. Da hat man den Bock zum Gärtner gemacht. 2013 wird die Europäische Agrarpolitik reformiert, da müssen wir dafür sorgen, dass umweltverträgliche Landwirtschaft gestärkt wird.

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24Aug

“Krümmel darf nie wieder ans Netz”

Steffi Lemke im Interview mit der Lüneburger Rundschau.  Erschienen am 24. August 2010:

Lüneburger Rundschau: Seit 1989 sind 19 Kinder und Jugendliche in der Elbmarsch rund um das Atomkraftwerk Krümmel und den GKSS-Forschungsreaktor in Geesthacht an Blutkrebs erkrankt. Wie lange wird die Aufklärung der weltweit höchsten Leukämierate bei Kindern noch dauern?

Lemke: Ob wir je zu einer wirklichen Aufklärung dieser furchtbaren Erkrankungen kommen, ist nicht abzusehen. Aber die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Hier gibt es den leidigen Krieg der Gutachten – es findet sich immer ein Gutachter, der das Gegenteil behauptet.
Lüneburger Rundschau: Ist dieses Thema in Berlin überhaupt bekannt?

Lemke: Ja, natürlich. Wir Grünen haben dazu Anfragen im Bundestag gestellt, immer wieder auf Aufklärung gedrungen. Auch in Berlin kann daher niemand sagen, er wisse davon nichts.


Lüneburger Rundschau: Was tun die Grünen im Bundestag, um die Aufklärung voranzutreiben?

Lemke: Wir haben im vergangenen Jahr dazu die weltweit umfassendste Studie zum Leukämie-Risiko im Umfeld von Atomkraftwerken vorgelegt. Wir kämpfen weiter dafür, dass Krümmel nie wieder ans Netz geht, und dass neben Krümmel auch alle anderen Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Solange nicht ausgeschlossen werden kann, dass das Atomkraftwerk mit den Leukämiefällen in Zusammenhang steht, empfinde ich es als puren Zynismus, Krümmel weiter betreiben zu wollen.

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