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10Jun

“Die Motivation ist extrem hoch” – Interview in der Mitteldeutschen Zeitung

BERLIN/MZ. Die Bundesgeschäftsführerin der Grünen, Steffi Lemke, arbeitet am Wachstum der Partei. Mit der Politikerin aus Sachsen-Anhalt sprach der Korrespondent der Mitteldeutschen Zeitung Markus Decker.

Frau Lemke, halten die Strukturen Ihrer Partei mit den augenblicklichen Erfolgen noch Schritt?

Lemke: Die Bedeutung der Grünen ist stetig und zuletzt massiv gestiegen. Und unsere Mitgliederzahl wächst enorm. Die Strukturen entwickeln sich natürlich etwas langsamer. Insgesamt halten sie aber mit dem Wachstum der Partei Schritt. Das stellt uns also vor Aufgaben, aber nicht vor unlösbare Probleme. Außerdem arbeiten wir schon seit einiger Zeit an der Weiterbildung unserer Aktiven und auch der Mitarbeiter in den Geschäftsstellen. Dass das grüne Wachstum auch Herausforderungen bringt, ist doch nur zu begrüßen. weiterlesen »

06Mai

„Ich mache Politik nicht, um die Wähler bei Laune zu halten” – Cicero Interview

Im Interview mit dem Cicero spricht Steffi über die Energiewende, Stuttgart 21 und die K-Frage bei den Grünen.

Frau Lemke, momentan sind die Grünen in den Umfragen die zweitstärkste Kraft in Deutschland. Macht Ihnen das aktuelle Hoch Angst?
Nein, warum auch? Seit zwei, drei Jahren legen die Grünen in Umfragen und bei Wahlen jedes Mal zu. Natürlich gibt es auch Schwankungen. Aber was wir erleben, ist kein singuläres Umfragehoch mehr. Es gibt inzwischen definitiv einen Trend: Immer mehr Menschen wollen grüne Politik, grüne Inhalte. Sie fordern die Energiewende, eine bessere Bildungspolitik und eine bessere, gerechte Sozialpolitik. Und sie sehen in uns die glaubwürdigste Partei, die diese Ziele durchsetzen kann.

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21Feb

Grüne betonen Eigenständigkeit

Nach der Bürgerschaftswahl in Hamburg hat Steffi Lemke ein Interview mit dem Deutschlandradio Kultur geführt und dabei betont, dass der Kurs der grünen Eigenständigkeit der richtige Weg für die Partei ist.


Ihre Partei habe in der “grünen Hochburg” Hamburg die eigenen Erwartungen nicht erfüllt, sagt die Bundesgeschäftsführerin von Bündnis 90/Die Grünen, Steffi Lemke. Die Partei sei aber dennoch auf dem richtigen Kurs.

Die Grünen wollen vor dem Hintergrund des Wahlergebnisses in Hamburg strikt an einem eigenständigen Kurs festhalten.

Dies sei die Lektion aus dem Abschneiden der Grünen bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg, sagte die Bundesgeschäftsführerin von Bündnis 90/Die Grünen, Steffi Lemke, am Montag im Deutschlandradio Kultur.

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03Feb

Inforadio rbb Gespräch mit Silke Engel

Bei der Sendung “vis à vis” spricht Steffi Lemke über das Umfragenhoch und die Herausforderungen des Wahljahrs 2011!

Die Sendung kann man sich hier im Stream anhören.

18Nov

sueddeutsche.de: “Unser Erfolg ist hart erarbeitet”

Am 18.11.2010 erschien auf sueddeutsche.de ein Interview, das Thorsten Denkler mit Steffi Lemke führte:

Die Grünen als Nutznießer der Protestwelle im Land? Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke spricht über den plötzlichen Erfolg ihrer Partei und erklärt, warum sie CSU-Generalsekretär Dobrindt gerne mit nach Gorleben genommen hätte.

sueddeutsche.de: Frau Lemke, Ihre Partei macht Politik für die Windkraft- und Solarindustrie, Renate Künast will in Berlin Lehrer wieder verbeamten, unter denen sie viele Wähler haben. Sind die Grünen eine Klientel-Partei?

Steffi Lemke: Definitiv nicht. Diese Klientelpartei-Geschichte soll doch zum Kampfbegriff gegen uns aufgebaut werden. Aber darauf fallen die Leute nicht rein: Unsere Orientierung ist das Gemeinwohl. Uns geht es um die Lebensgrundlagen aller Generationen in unserer einen Welt. Uns geht es um Zukunft.

sueddeutsche.de: Dann sind die Grünen vielleicht eine bisher verkannte Volkspartei.

Lemke: Auch nicht. Der Begriff Volkspartei beschreibt den Zustand von CDU und SPD im letzten Jahrhundert. Er taugt aber nicht mehr, um auch nur eine der Parteien zu beschreiben, schon gar nicht die Grünen.

sueddeutsche.de: Warum nicht?

Lemke: Die Merkel-Partei CDU hat mit ihrer Lobby-Politik das Gemeinwohl schon lange aus dem Blick verloren. Und die Grünen haben sich nie nach den Kriterien eines Gemischtwarenladens beschreiben lassen. In einer Volkspartei versammelten sich klar zuzuordnende, homogene gesellschaftliche Milieus. Die Gesellschaft ist heute im 21. Jahrhundert ausdifferenzierter. Die Menschen wollen nicht mehr alle vier Jahre einer Partei ihre Stimme geben und dann stumm zusehen, was die damit machen. Sie wollen mitreden und mitbestimmen. Die Interessenlagen verteilen sich manchmal auf verschiedene Parteien. Viele Wähler bleiben nicht mehr über Jahrzehnte bei einer einzigen Partei. weiterlesen »

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