24Aug
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Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen die Grünen laut dem jüngsten stern-RTL-Wahltrend auf 20 Prozent, beim letzten Deutschlandtrend auf 17 Prozent. Kannst Du bei solchen Werten noch auf dem Boden bleiben?
Steffi Lemke: Natürlich bleibe ich bei aller Freude über solche Umfragewerte auf dem Boden der Tatsachen. Eines ist doch völlig klar: Solche Umfragen sind immer nur Momentaufnahmen und Hochrechnungen – keine Wahlergebnisse. Und die nächste Bundestagswahl findet voraussichtlich erst im Herbst 2013 statt. In den 20 Prozent stecken auch viel Zorn auf Schwarz-Gelb und Frust über die Tatsache, dass es dazu bei der letzten Bundestagswahl nicht wirklich eine Machtalternative für eine sozial-ökologische Politik gab. Aber klar ist weit über Umfrageergebnisse hinaus, dass die Zustimmung für grüne Politik enorm gewachsen ist. Das haben ja auch die letzten Wahlen schon gezeigt. Doch darauf kann man sich nicht ausruhen.
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18Aug
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Steffi Lemke im Interview mit news.de. Erschienen am 18. August 2010:
News.de: Bundeskanzlerin Angela Merkel geht auf Energiereise und wird sich regenerative Energien anschauen. Was bezweckt Ihrer Meinung nach die Kanzlerin damit? Kann die Reise als Ablenkungsmanöver zur Diskussion um den Atomausstieg gesehen werden?
Lemke: Diese Reise ist vor allem eine gigantische Showveranstaltung. In vier Tagen will sich die Kanzlerin einen Eindruck über die deutsche Energieversorgung verschaffen – und am Ende wird sie, welch Überraschung, verkünden, dass Atomkraftwerke länger laufen müssen. Und das, obwohl die eigenen Regierungsstudien dem widersprechen. Das grenzt an den Versuch der Volksverdummung.
Unter welchen Aspekten würden Sie die Reise begrüßen?
Lemke: Die Kanzlerin kann natürlich reisen, wohin und wieviel sie möchte. Sinn würde die Reise aber nur machen, wenn sie sich ernsthaft mit den enormen Potenzialen alternativer Energien auseinandersetzen und im Interesse der Zukunft unserer Energieversorgung auch einen schnelleren Atomausstieg erwägen würde, statt auf Laufzeitverlängerung für AKWs fixiert zu sein.
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12Aug
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Anlässlich ihres Besuchs beim Grünen Bremer Landesvorstand am 06.08.2010 gab Steffi Lemke dem Weserkurier folgendes Interview.
“Die Grünen regieren in zwei Bundesländern gemeinsam mit der CDU, aber das soll aus Sicht der Parteispitze keinesfalls zum Modell werden. Im Vorfeld der sechs Landtagswahlen 2011 geht Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke klar auf Distanz zum ‘bürgerlichen Lager’. Der schwarz-gelben Bundesregierung verspricht sie einen ‘wirklich heißen Herbst’ um das ‘Kampfthema’ Kernkraft. Mit Lemke sprach Joerg Helge Wagner. weiterlesen »
29Jun
Abgelegt unter: Interviews,Presse. Verfasst von Dag. Bislang ohne Kommentar.
Am Freitag, den 25.06.2010 besuchte Steffi Lemke den Kreisverband Heilbronn aus Anlass seiner 31-Jahrfeier. Bei dieser Gelegenheit gab Steffi Lemke der Heilbronner Stimme folgendes Interview:
„Keinen anrüchigen Deal mit Laufzeiten“
Ihr Erfolg hatte immer auch etwas mit ihrem Realismus hier zu tun. Muss der Flügel im Bund stärker werden?
Steffi Lemke: Die Grünen feiern ja nicht nur Geburtstag in Baden-Württemberg, sondern auch bundesweit Wahlrekord an Wahlrekord. Das zeigt, dass grüne Konzepte in der Mitte der Gesellschaft, angekommen sind und zunehmend mehrheitsfähig sind. Das ist keine Flügelfrage.
Die Atomkraft gilt auch bei Schwarz- Gelb nur noch als Brückentechnologie. Was ist so schlimm daran, bei den Ernergiekonzernen für etwas längere Laufzeiten noch mal abzukassieren?
Lemke: Die Atomkraft ist keine Brückentechnologie, sondern ein Hemmschuh für erneuerbare Energien, weil Atomstrom die Netze verstopft. Es gibt keine Stromlücke, sondern Überkapazitäten. Zweitens ist diese Technologie gefährlich, und es ist immer noch völlig unklar, wohin mit dem für Jahrhunderte strahlenden Atommüll. weiterlesen »
11Jun
Abgelegt unter: Interviews. Verfasst von Dirk Neumann. Bislang ohne Kommentar.
Interview in den Printausgaben der Münsterländischen Tageszeitung (Cloppenburg) und in der Oldenburgische Volkszeitung (Vechta):
Steffi Lemke (Grüne) im Interview/ Merkel schlug ausgestreckte Hand aus / Sparpaket „auf Rücken der Armen“
Eine grundsätzliche soziale Korrektur des Sparpakets der Bundesregierung fordern die Grünen. Steffi Lemke, ihres Zeichens Bundesgeschäftsführerin der Partei,wertet die vorgelegten Pläne als Eingeständnis des Scheiterns. Bei einem Besuch in Cloppenburg stellte sich die Agraringenieurin und Wahlkampfmanagerin den Fragen dieser Zeitung. weiterlesen »