18Aug
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Steffi Lemke im Interview mit news.de. Erschienen am 18. August 2010:
News.de: Bundeskanzlerin Angela Merkel geht auf Energiereise und wird sich regenerative Energien anschauen. Was bezweckt Ihrer Meinung nach die Kanzlerin damit? Kann die Reise als Ablenkungsmanöver zur Diskussion um den Atomausstieg gesehen werden?
Lemke: Diese Reise ist vor allem eine gigantische Showveranstaltung. In vier Tagen will sich die Kanzlerin einen Eindruck über die deutsche Energieversorgung verschaffen – und am Ende wird sie, welch Überraschung, verkünden, dass Atomkraftwerke länger laufen müssen. Und das, obwohl die eigenen Regierungsstudien dem widersprechen. Das grenzt an den Versuch der Volksverdummung.
Unter welchen Aspekten würden Sie die Reise begrüßen?
Lemke: Die Kanzlerin kann natürlich reisen, wohin und wieviel sie möchte. Sinn würde die Reise aber nur machen, wenn sie sich ernsthaft mit den enormen Potenzialen alternativer Energien auseinandersetzen und im Interesse der Zukunft unserer Energieversorgung auch einen schnelleren Atomausstieg erwägen würde, statt auf Laufzeitverlängerung für AKWs fixiert zu sein.
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12Aug
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Anlässlich ihres Besuchs beim Grünen Bremer Landesvorstand am 06.08.2010 gab Steffi Lemke dem Weserkurier folgendes Interview.
“Die Grünen regieren in zwei Bundesländern gemeinsam mit der CDU, aber das soll aus Sicht der Parteispitze keinesfalls zum Modell werden. Im Vorfeld der sechs Landtagswahlen 2011 geht Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke klar auf Distanz zum ‘bürgerlichen Lager’. Der schwarz-gelben Bundesregierung verspricht sie einen ‘wirklich heißen Herbst’ um das ‘Kampfthema’ Kernkraft. Mit Lemke sprach Joerg Helge Wagner. weiterlesen »
24Jul
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Die Sächsische Zeitung vom 23.07.2010 schrieb unter der Überschrift “Übergewichtige sollen mehr in Krankenkasse zahlen”:
Übergewichtige sollen nach Vorstellungen in der CDU künftig mehr für die Krankenversicherung bezahlen. „Es muss die Frage erlaubt sein, ob die immensen Kosten, die zum Beispiel durch übermäßigen Esskonsum entstehen, dauerhaft aus dem solidarischen System beglichen werden können“, sagte der Chemnitzer Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz der „Bild“-Zeitung. Er ist Vorsitzender der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. „Bewusst ungesund lebende Menschen“ müssten eine „eigene Verantwortung auch in finanzieller Hinsicht tragen“, meinte der CDU-Politiker. Der gesundheitspolitische Sprecher der Union im Bundestag, Jens Spahn, räumte ein, es werde keine Gesundheitspolizei geben, die kontrolliere, wer was esse, um ihn dann zu bestrafen. Er sagte aber auch: „Eine Stärkung der Eigenverantwortung der Versicherten ist erklärtes Ziel der Koalition.“
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29Jun
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Am Freitag, den 25.06.2010 besuchte Steffi Lemke den Kreisverband Heilbronn aus Anlass seiner 31-Jahrfeier. Bei dieser Gelegenheit gab Steffi Lemke der Heilbronner Stimme folgendes Interview:
„Keinen anrüchigen Deal mit Laufzeiten“
Ihr Erfolg hatte immer auch etwas mit ihrem Realismus hier zu tun. Muss der Flügel im Bund stärker werden?
Steffi Lemke: Die Grünen feiern ja nicht nur Geburtstag in Baden-Württemberg, sondern auch bundesweit Wahlrekord an Wahlrekord. Das zeigt, dass grüne Konzepte in der Mitte der Gesellschaft, angekommen sind und zunehmend mehrheitsfähig sind. Das ist keine Flügelfrage.
Die Atomkraft gilt auch bei Schwarz- Gelb nur noch als Brückentechnologie. Was ist so schlimm daran, bei den Ernergiekonzernen für etwas längere Laufzeiten noch mal abzukassieren?
Lemke: Die Atomkraft ist keine Brückentechnologie, sondern ein Hemmschuh für erneuerbare Energien, weil Atomstrom die Netze verstopft. Es gibt keine Stromlücke, sondern Überkapazitäten. Zweitens ist diese Technologie gefährlich, und es ist immer noch völlig unklar, wohin mit dem für Jahrhunderte strahlenden Atommüll. weiterlesen »
05Mai
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Leipziger Volkszeitung vom 5. Mai 2010: “Grünen-Politikerin Lemke: Kohl habe nie ein ordentliches Verhältnis zum Zerfall der DDR gefunden – de Maizière lobt Kohls patriotische Lebensleistung”:
“Anlässlich des Festaktes zu Helmut Kohls 80. Geburtstag im Pfalzbau in Ludwigshafen wies Bundesinnenminister Thomas de Maizière auf “die große Lebensleistung” von Kohl als Ministerpräsident, Oppositionsführer, Bundeskanzler und CDU-Bundesvorsitzender hin. In einem Interview mit der “Leipziger Volkszeitung” (Mittwoch-Ausgabe) meinte er: “Das ist eine große Lebensleistung. Vor allen Dingen auch eine patriotische und europäische große Lebensleistung.” In diesem Zusammenhang sagte der CDU-Politiker zu Kohls Vergangenheit als Parteispenden-Sünder: “Jeder hat in seinem Leben Dinge, auf die man nicht so gerne zurückguckt und das gehört auch zu diesem großen Leben.” weiterlesen »