Das hat meine kühnsten Erwartungen übertroffen – heute gingen knapp 150000 Menschen gegen Atomkraft und für Erneuerbare Energien auf die Straße. Das ist die größte Anti-Atomdemo seit 20 Jahren und eine der größten in den letzten Jahren überhaupt. Ganz insgeheim hatte ich auf 100000 gehofft, aber niemals mit noch mehr gerechnet.
Für mich ein Signal, dass wirklich viele Menschen sich jetzt einmischen wollen und die Energiepolitik von CDU, CSU und FDP satt haben. Und den Atomkonzernen die Rote Karte zeigen wollen. Bundesregierung und Atomkonzerne legen es offensichtlich darauf an, ein Gesetz, das unter Einbeziehung und Zustimmung der AKW-Betreiber geschlossen wurde, kaputt zu machen und einen Konsens aufzukündigen. Dafür gibt es nur einen einzigen Grund und der heißt Geld. Laßt uns den heutigen Tag zum Auftakt nehmen und eine neue Protestbewegung gegen diese profitgierigen Pläne schmieden. Und neben weiterem Protest auf der Straße, da ansetzen, wo es den Atomkonzernen unmittelbar weh tut und gleichzeitig den Klimaschutz stärkt – Stromwechsel. Also Atomausstieg selber machen. Wir müssen an unsere Freunde, Bekannten und über unsere öffentlichen Kanäle mehr Menschen dafür gewinnen, diesen bequemen, einfachen, ökologischen und kostengünstigen Weg zu gehen. Und dann treffen wir uns spätestens im November in Gorleben zum Castorprotest wieder!
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Wie großartig! Die Laufzeitverlängerung von Rüttgers-Club fällt aus. Noch 14 Tage und 23 Stunden. Dann: Tschüss Miet-an-Arbeiterführer!
Viele Grüße aus dem wahlkämpfenden Köln. Wir sehen uns morgen.