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28Jun

Zur Risikotechnoglogie CO2-Verpressung & Speicherung (CCS)

Zur Entscheidung des Vermittlungsausschusses für unterirdische Kohlendioxid-Speicher erklärt Steffi Lemke, Politische Bundesgeschäftsführerin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

“Die Entscheidung im Vermittlungsausschuß ist absurd und falsch. Statt konsequent die Energiewende voranzutreiben setzen Schwarz-Gelb und leider auch die SPD weiter auf die Dinosaurier-Energie Kohle.
Eine Technologie zu unterstützen, deren Risiken völlig unklar und viel zu wenig erforscht sind, ist aber grundverkehrt. Diese Entscheidung stützt nur die Interessen und überkommenen Strukturen der Industrie und Kohlekraftwerksbetreiber.

Nachdem schon seit Jahrzehnten keine Lösung für die Atommüll-Lagerung  gefunden wird, setzt die Regierung jetzt auf die nächste Risikotechnologie. Das ist brandgefährlich.

Wir Grüne werden dem Vermittlungsergebnis nicht zustimmen. Der einzig richtige Weg ist eine konsequente Umsetzung der Energiewende und der Ausbau von Erneuerbaren Energien – das hat die gegenwärtige Bundesregierung aber immer noch nicht kapiert.”

 

Am 13. Juni hatte Steffi Lemke die Altmark besucht, um vor Ort mit den betroffenen BürgerInnen zu sprechen. Die CO2-Verpressungsanlage bei Maxdorf war der erste Stopp, bei dem die Bürgerinitiative “Kein CO2-Endlager Altmark” über die Konsequenzen der lokalen Erdgasförderung , die dort früher betrieben wurde, sowie über die Vorhaben zur lokalen CO2 Speicherung informierte. Anschließend ging es weiter zu einer öffentlichen Gesprächsrunde über die erneuerbaren Energien und die CO2-Verpressung & Speicherung (CCS) an der unter anderem die Landtagsabgeordnete Dorothea Frederking teilnahm.

Steffi Lemke wurde auf diesem Besuch von Alexandra Jaap begleitet, ihre Trainee des Grünen Trainee-Programms 2012, die auch die unten zu sehenden Bilder gemacht hat.

Verfasst am 28.06.2012 um 13:33 Uhr von mit den Stichworten , , , , , , , .
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Kommentare

  1. Günther Polz30. Juni 2012

    Zur CCS-Technologie: Für mich ist unverständlich, dass man die Forschung dazu gleich verdammt. In Deutschland braucht man dieseTechnik vielleicht nicht mehr, aber weltweit nimmt der Kohleverbrauch eher zu als ab. Als Zwischenlösung könnte eine ausgreifte CCS-Technolgie den CO2-Ausstoß wirksam reduzieren. Und es ist nicht unmoralisch, wenn deutsche Firmen an dieser Entwicklung mitwirken.

    Antworten
  2. corinne brenner1. Juli 2012

    ok habt recht, aber was können wir tun ? diese kohlegeschichte muss gestoppt werden, das geld für erneuerbare energie und arbeitsplätze verwendet.
    wie bekommen wir das kind aus dem brunnen ?

    Antworten

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