Aus aktuellem Anlass, hat der Bundesfrauenrat gestern (22. April) den Beschluss „Frau Schröder, machen Sie Platz für eine echte Frauenministerin!“ verabschiedet, der sich gegen die fehlgeleitete bzw. nicht vorhandene Frauenpolitik Kristina Schröders ausspricht. Den Beschluss findet ihr hier.
Kristina Schröder hat sich im Laufe ihrer Amtszeit nicht als Ministerin der Frauen hervorgetan. Anstatt sich für Gleichstellung und Wahlfreiheit einzusetzen, wirft sie in ihrem letzte Woche veröffentlichten Buch den FeministInnen vor Frauen ein Rollenbild auf zu zwingen und erklärt diese deshalb zu den FeindInnen der Selbstbestimmung von Frauen.
Das ist hanebüchen!
Frau Schröder verneint, dass es die strukturellen Rahmenbedingungen die Frauen in der Lebensplanung einschränken, denn für sie ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine private Angelegenheit und hängt vom individuellen Verhandlungsgeschick ab. Das Betreuungsgeld stellt für Frau Schröder die Schaffung von Wahlfreiheit dar, auch wenn alle Oppositionsparteien, ExpertInnen und sogar Stimmen aus der eigenen Partei darin einen Fehlanreiz sehen, der den Staat jährlich 1,45 Milliarden Euro kosten wird.
Die positive Bewegung innerhalb der CDU möchten wir mit einer Kampagne, die sich an die CDU Abgeordneten im Bundestagrichtet unerstützen und stärken. Die Aktion findet ihr hier.
Dem Ärger, der sich bei vielen Frauen durch die merkwürdigen Thesen und Passivität der Ministerin entwickelt, haben einige von ihnen bereits bei der Veranstaltung zur Frau Schröders Buchveröffentlichung kundgetan. Ein Offener Brief an Kristina Schröder wurde am 19. April im Internet veröffentlich, der den überparteilichen Unmut mit Kristina Schröders Ansichten und Arbeit als Ministerin zum Ausdruck bringt und der breiten Öffentlichkeit eine Möglichkeit gibt, sich dieser Kritik anzuschließen und diesen Brief zu unterstützen.
Unter nichtmeineministerin.de kann jede_r diesen Offenen Brief mit einer Unterzeichnung unterstützen.











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