In den nächsten Tagen werden zehntausende Menschen im Wendland gegen den Castortransport, gegen ein Endlager in Gorleben und vor allem gegen die schwarz-gelbe Energiepolitik protestieren. Dass die Bundesregierung mit ihrem Beschluss, die Laufzeiten zu verlängern, noch einmal mehr als 4500 Tonnen hochradioaktiven Müll produziert, für den es immer noch kein Endlager gibt, scheint die Regierung zumindest nicht zu stören. Aber die Proteste am Wochenende im Wendland werden eine klare Sprache sprechen: die Menschen wollen keine Atomenergie! Sie wollen keine Regierung, die nur aus Lobbyinteressen den vier großen Energiekonzernen Milliarden in die Kasse spült und den Ausbau der Erneuerbaren Energien verhindert.
Und eines ist auch klar: die Menschen im Wendland wollen kein Endlager in Gorleben – und das aus gutem Grund! Die Standortwahl war politisch motiviert und folgte eben nicht wissenschaftlichen Kriterien. Nach allem was wir heute wissen ist Gorleben als Standort politisch verbrannt und ich halte es auch für geologisch ungeeignet. Gerade vorgestern hat Greenpeace wieder eine neue Studie dazu veröffentlicht.
Die Grünen werden sich ab morgen im Wendland an den Protesten beteiligen. Zur großen Kundgebung am Samstag reisen allein 100 grüne Busse aus ganz Deutschland an, insgesamt werden es über 300 sein!
Aber auch danach werden viele von uns noch im Wendland bleiben und sich an den Blockaden beteiligen. wir haben als Bundesvorstand den blockade – Aufruf von x-tausendmalquer unterschrieben und mit uns über 500 andere GRÜNE.
Ich werde hier auf meiner Seite versuchen, möglichst aktuell zu berichten, was im Wendland vor sich geht, interessante Informationen posten und Bilder hochladen. Zumindest, solange des Netz hält. Außerdem werde ich natürlich auch wie immer auf Twitter live berichten.
Da ich das hier nicht immer alleine schaffen werde, wird mich mein Mitarbeiter Lars Kreiseler dabei unterstützen. Seine Einträge sind dann jeweils mit (LK) gekennzeichnet.
Ich freue mich auf ein buntes, aber immer friedliches Widerstandswochenende im Wendland!
Atomkraft – Nein danke!
Steffi Lemke.















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