Energiewende retten statt Erneuerbare Energien abwürgen

Anlässlich der Proteste der Erneuerbaren-Branche gegen die Pläne der Bundesregierung für eine EEG-Novelle erklärt die Bundestagsabgeordnete Steffi Lemke:

Angesichts des Pariser Klimaschutzabkommens brauchen wir mehr statt weniger Erneuerbare Energien.
Gerade der Angriff auf die Windenergie trifft Sachsen-Anhalt hart. (mehr …)

Tag der Biologischen Vielfalt – Was kann man gegen das Artensterben tun?

Bienen9Der 22. Mai wird international als Tag der biologischen Vielfalt begangen:

Er soll an die Convention on Biological Diversity im Jahr 1992 erinnern, der inzwischen 196 Länder beigetreten sind und sich damit zum Schutz der Artenvielfalt unseres Planeten verpflichtet haben.

Doch um die Biologische Vielfalt steht es schlecht – auch bei uns.

 

Schon die Hälfte aller Arten in Deutschland ist ausgestorben, gefährdet oder extrem selten. Es bahnt sich eine stille Katastrophe an: Weltweit sterben pro Tag bis zu 120 Arten aus. Der Verlust an Biodiversität zählt zu den kritischen planetarischen Grenzen, die die Menschheit bereits weit überschritten hat.

Um das Artensterben zu stoppen und die Ziele der Nationalen Biodiversitätsstrategie zu erreichen, muss der Hauptverursacher der Naturzerstörung – die industrielle Landwirtschaft – zur Verantwortung gezogen werden. Die Bundesregierung muss endlich handeln und die Landwirtschaft ökologisch verträglich gestalten.  (mehr …)

Meeresschutz: Minister Müller wird Herausforderungen nicht gerecht

Buyat Bay © L. Tanpian

Buyat Bay © L. Tanpian

Zum 10-Punkte-Plan von Entwicklungsminister Müller zum Schutz der Ozeane erklären Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik und Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik:

So erfreulich es ist, dass das Entwicklungsministerium endlich die Ozeanen in den Blick nimmt: Der vorgelegte Plan wird den Herausforderungen nicht gerecht. (mehr …)

Natura 2000: Stärken – nicht schwächen

© Andrea Damm / PIXELIO'

© Andrea Damm / PIXELIO‘

Zum Natura-2000-Tag erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik:

Die jahrelangen Naturschutzbemühungen und die Zukunft der mehr als 27.000 Schutzgebiete mit ihren Rastgebieten für Millionen von Zugvögeln müssen europaweit gesichert bleiben. Tiere, Pflanzen und einmalige Naturgebiete sind auf diese Regelwerke angewiesen. Sie dürfen nicht aufs Spiel gesetzt oder ausgehöhlt werden. (mehr …)

Ausstellung: Ist das Kunst oder kann das weg?

Nicht nur die Verschmutzung der Meere nimmt stetig zu. Auch Deutschlands Flüsse und deren Ufer haben immer mehr mit Plastikmüll zu kämpfen. Leider hat Privatmüll dabei einen großen Anteil. Durch den Unrat werden Brut- und Laichplätze zerstört oder sie verwaisen. Fische und Vögel verletzen sich oder ersticken. Die Schäden für die Umwelt sind nicht abzuschätzen. (mehr …)